Donnerstag, 23. November 2006 19:07
Bilder ersparen tausend Worte
Es ist angemessen, das Zeigen von Bildern nationalsozialistischer Vernichtungslager zu verbieten. Von Günter Annen.
Ist es angemessen, Bilder ermordeter KZ-Häftlinge als abschreckenden Beweis für den Holocaust und als Mahung für die Nachwelt zu zeigen?
Ist es angemessen, Bilder ermordeter KZ-Häftlinge als abschreckenden Beweis für den Holocaust und als Mahung für die Nachwelt zu zeigen?
(kreuz.net) Nach dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen Dritten Reichs wurden Männer, Frauen und Kinder von den Siegermächten durch die Konzentrationslager geführt.

Das, was man vielleicht dachte, erahnte oder wußte, mußte man sich anschauen – ob man wollte oder nicht.

Ein Verdrängen dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit war nach einem solchen Gang durch das Konzentrationslager nicht mehr möglich.

61 Jahre nach Auschwitz wird es als angemessen betrachtet, das Zeigen von Bildern ermordeter Kinder zu verbieten.
61 Jahre nach Auschwitz wird es als angemessen betrachtet, das Zeigen von Bildern ermordeter Kinder zu verbieten.
Danach wurde jedem klar, was dort Schreckliches und Unfaßbares geschehen war.

Heute kontrollieren Apologeten und Verniedlicher der Abtreibungstötung die staatliche Weisungsbefugnis. Sie wollen verhindern, daß man Bilder von den Verbrechen der Abtreibung und der Abtreiber zeigt.

Man weigert sich, Kinder und Jugendliche umfassend über die vorgeburtliche Kinderschlachtung zu informieren.

Sehen geborene Kinder und Jugendliche Bilder von abgetriebenen Kindern, sind sie entsetzt und erkennen sofort, daß sie von den Erwachsenen belogen werden.

Oft bricht deswegen eine Welt zusammen. Das Vertrauen zum Freund, Lehrer, Vater, Mutter, Pfarrer oder Pastor schwindet.

Wollen wir weiter bei diesen Lügen mitmachen? Oder wollen wir gegen diese Verschwörung des Schweigens antreten und den Kindern und Jugendlichen eine umfassende Aufklärung bezüglich des Abtreibungsmordes vermitteln?

Und das auch mit Bildern?

Denn Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Günter Annen ist der Vorsitzende der Initiative „Nie Wieder! e.V.“ in Weinheim bei Mannheim.
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