18:39:37 | Montag, 27. November 2006
Die Erhebung der nationalsozialistischen Judenvernichtung zu einer modernen Zivilreligion – dem sogenannten Holocaust – ist eine Erfindung jüdischer Kreise in den USA. Von Leo G. Schüchter.

Befreite Häftlinge im Konzentrationslager Dachau
(kreuz.net) Bis zwanzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war die nationalsozialistische Judenverfolgung
bei den US-Juden kein Thema.
Die jüdischen Amerikaner hielten ihre Identität in der Öffentlichkeit
eher bedeckt.
Erst nach dem siegreichen Sechs-Tage-Krieg Israels im Jahr 1967 sowie nach dem verlustreichen
Oktoberkrieg von 1973 trommelten die jüdischen Großorganisationen massiv für den „kleinen David Israel“ –
gegen die angeblich arabische Übermacht.
Warum war der erfolgreiche Kampf für die Gründung des Staates
Israel in den Jahren 1945 bis 1948 bei den US-Juden so wenig populär?
In den 50er Jahren flossen nur
wenig amerikanische Gelder in den Aufbau des neuen Staates. Der größte Freund und Helfer Israels waren
Adenauer und die Bundesrepublik Deutschland.
Israel Gründungskrieg war ein extrem schmutziger Feldzug:
Aus den Terroranschlägen gegen die damalige englische Mandatsmacht und aus der Vertreibung und Enteignung
der arabischen Bevölkerung durch militärische Terrorisierung konnte man kaum moralisches Kapital schlagen.
Erst mit dem „sauberen“ Sechs-Tage-Krieg glaubte man eine Rechtfertigung für den jüdischen Nationalismus
zu bekommen:
Der lichte, wehrhafte Judenstaat wurde dem Dunkel des Judenmordes der Nationalsozialisten
gegenübergestellt. Das Bild der strahlenden und siegreichen Helden sollte endgültig das Klischee von
den Juden als schwache und passive Opfer der nationalsozialistischen Diktatur überwinden.
Jetzt deutete
man die nationalsozialistische Judenvernichtung als den Endpunkt eines „ewigen Judenhasses“ der nicht-jüdischen
Völker und mystifizierte ihn so.
1980 schrieb ein jüdisch-amerikanischer Autor über den Holocaust
als „Enigma of Uniqueness“ (Rätsel der Einzigartigkeit):
„Der Holocaust ist nicht nur etwas wesentlich
Anderes also etwas im gewöhnlichen Sinne Einzigartiges, sondern auch etwas anderes als etwas einzig Einzigartiges.
Er war ein Ereignis von transzendierender Einzigartigkeit. Die Qualität des Unterschieds erhebt sich
durch sich selbst auf die Ebene des Absoluten.“
Damit war der jüdische Nationalismus endgültig in die
Sphäre des Religiösen gehoben worden. Der KZ-Überlebende und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel
erwuchs ihr als salbungsvoller Hoherpriester.
Der Holocaust als ein Jenseits der Geschichte – verkündet
Wiesel – widersetze sich jeder Beschreibung und Erklärung.
Die Wahrheit von Auschwitz läge im Schweigen.
Für diese verschwiegene Beredsamkeit kassiert der Mysteriendeuter 25.000 Dollar pro Standard-Rede.
Unbezahlbar aber für die jüdische Bewegung ist der Kult-Begriff „Holocaust“, den Wiesel gefunden haben
will.
Das Kultwort soll die immerwährende Judenverfolgung mit den nationalsozialistischen Morden als
Höhepunkt umfassen und ist so das zentrale Dogma der jüdisch-nationalistischen Zivilreligion.
„Holocaust“
bedeutete im griechischen Kulturkreis das gänzliche Verbrennen einer Opfergabe auf dem Opferaltar, um
für künftige Taten und Ereignisse eine günstige Wendung von den Schicksalsgöttern erwarten zu können.
Für das Schicksal der Juden heute wird der Begriff „Holocaust“ so gedeutet:
Aus der Asche der sechs
Millionen Hingeschlachteten – pars pro toto für das ganze Volk – sei der Staat Israel erwachsen.
Der
zentrale Kultort dieses Mysteriums – außerhalb Israels – ist das ‘United State Holocaust Memorial Museum’
in Washington.
Dort wird jeden Tag neu die unblutige Vergegenwärtigung des Holocaust-Opfers zelebriert.
Über das ganze Land zieht sich ein Netzwerk von Gedenkstätten und Reliquienhäusern. An zahlreichen
Gedenktagen werden feierliche Gedenkreden und Gedenkrituale gehalten.
Bei dieser neuen Art von Zivilreligion
braucht man keinen Gott, keinen Jenseitsglauben und keine Kirche.
Allein das Credo zum „Holocaust“ genügt,
schon die innere Zustimmung zum „Holocaust“ rechtfertigt die Gläubigen.
Dagegen werden alle Holocaust-Leugner
und Holocaust-Relativierer, alle Ketzer und Kritiker, durch die Medienzensur aus der Gemeinschaft der
heilspolitisch Korrekten ausgeschlossen und in den Abgrund des gesellschaftlichen Nichts gestoßen.
Dort
müssen sie auf ewig den schweren Finkel-Hinkelstein bergaufwärts wälzen und kein Albert Camus tröstet
sie mit seinem absurden Zuruf vom „glücklichen Menschen“.
Bildquelle: ‘United State Holocaust Memorial
Museum’