Donnerstag, 18. Januar 2007 09:43
Die finstere Front der Lebensfeinde liegt sich in den Haaren
Was wiegt schwerer: das Geschäft der Abtreibungsfirmen oder das Leben der Kinder und die Meinungsfreiheit? Grüne und Sozialisten sind sich uneins.
(kreuz.net, Wien) Seit Sommer 2005 garantiert die Stadt Wien Abtreibungs- unternehmern Polizeischutz.

Die ausgestreckte Hand von Lebensschützern vor den Kinderschlachthöfen wird dadurch schwer behindert.

Siebenmal hat die Polizei seit Einführung des neuen Gesetzes helfende Lebensrechtler von Kinderschlachthöfen weggewiesen. In den letzten Monaten gab es keine Wegweisungen.

„Es wurden uns keine Probleme gemeldet“ – erklärte der Leiter der sicherheitspolizeilichen Abteilung der Wiener Polizei nach einem gestrigen Bericht der radikalen Nachrichtenseite ‘die standard’.

Auch die sozialistische Wiener Stadträtin Sonja Wehsely – eine erbitterte Kämpferin gegen das Lebensrecht von Kindern – ist mit der mütterfeindlichen Regelung zufrieden.

Die Situation habe sich merklich „gebessert“ – ließ sie von einer Sprecherin ausrichten.

Die Hand eines abgetriebenen Babys mit 8 Wochen neben einer Bleistiftspitze
Die Hand eines abgetriebenen Babys mit 8 Wochen neben einer Bleistiftspitze
Der berüchtigte Wiener Kindertöter Christian Fiala stimmt ihr zu. Die „religiösen Fanatiker“ seien jetzt „weniger aggressiv“. Das Wegweiserecht sei da „extrem wichtig“.

Ein Problem bestehe aber nach wie vor darin, daß der Gesetzgeber „psychische Gewalt“ nicht als körperliche Gewalt wertet: „Die Abtreibungsgegner stellen sich nach wie vor den Frauen in den Weg und sagen ihnen »Mama, bring dein Kind nicht um«.“

Der Abtreiber fordert, daß der Geschäftsbereich von österreichischen Kinderschlächtern geschützt werde. Solche „Schutzzonen“ – der Abtreiber meint: geschützte Todeszonen – gebe es auch in Frankreich.

Der Protest vor Kinderschlachthöfen hat für den Abtreiber „nichts mit Meinungsfreiheit zu tun“: Hier werde gezielt „Psychoterror“ gegenüber „Frauen in Notsituationen“ ausgeübt. Das sei „ein unerträglicher Zustand“.

Demokratiepolitisch bedenklich
Auch die Sprecherin von Stadträtin Wehsely meint, daß ein Bundesgesetz nötig wäre, um die Lebensrechtler „komplett“ von den Kinderschlachthöfen „wegzubekommen“.

Gleichzeitig anerkennt die Leugnerin der menschlichen Lebensrechte, daß das „demokratiepolitisch bedenklich“ sei. Die Meinungsfreiheit sei da höher zu bewerten.

Warum dies österreichweit – aber nicht für die Stadt Wien – so ist, erklärte die Sprecherin nicht.

Bei der extremistischen Partei ‘Die Grünen’ dürfte die Aussage indes für Unmut sorgen.

In einer gestrigen Presseaussendung forderte die grüne Frauensprecherin Monika Vana nach französischem Vorbild bundesweit einen „ungehinderten Zugang“ zu Kinderschlachthöfen.

Die „Bedrohung“ durch den „Psychoterror radikaler Abtreibungsgegner“ sei nicht hinzunehmen – erklärt Frau Vana, die mit ihrer Aussage die Hilfeleistungen der Lebensschützer an Mütter in Not meint.

Sie fordert „Sanktionen“ gegen helfende Lebensrechtler und zugleich:

· die Einführung der Kinderabtreibung in „allen“ Spitälern,
· eine Verbilligung der vorgeburtlichen Kindertötung,
· einen „leichteren Zugang“ – forcierten Verkauf – der ‘Tötungspille danach’
· eine generelle Streichung des Verbrechens Kinderabtreibung aus dem Strafrecht.

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