Evolution
Ausbruch aus dem Nebel der Evolutionstheorie
Die postchristliche Welt braucht ihre Mythen. Einer davon ist die Evolutionstheorie. Sie wird schon Kindern eingetrichtert. Doch jetzt gibt es ein Gegengift. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
Buchcover 'Creatio'
Buchcover ‘Creatio’
(kreuz.net) Die Bibel vertritt ein anderes Weltbild als die modernen Naturwissenschaften.

Eine ideologisierte Naturwissenschaft glaubt, daß die Bibel über die Entstehung des Universums, die Erschaffung des Lebens und die Geschichte der Erde und der Menschheit nur Märchen erzählt.

Ein neues Buch mit dem Titel „Creatio“ konfrontiert die biblischen Aussagen auf 224 Seiten systematisch mit denen der Wissenschaft. Allerdings nimmt es nicht die Atheisten fabrizierte Variante von Wissenschaft als Ausgangsbasis.

Der Autor von „Creatio“ ist Alexander vom Stein. Er beschreibt sein Anliegen so:

„Creatio ist das erste deutschsprachige Lehrbuch, in dem das biblische Schöpfungsmodell ausführlich vorgestellt wird.“

Ein Theorie wider die Realität
Die Evolutionstheorie glaubt, alle Lebewesen hätten einen gemeinsamen Stammbaum.

Die Schöpfungslehre vertritt dagegen eine unabhängige Entstehung verschiedener Grundtypen durch einzelnee Schöpfungsakte Gottes.Makroevolution ist die von der Evolutionstheorie angenommene Entstehung völlig neuer Organe, Strukturen und Bauplantypen.

Mikroevolution ist die - im Gegensatz zur Makroevolution - in der Natur beobachtbare Entwicklung innerhalb eines Grundtyps (geschaffene Art).Die Evolutionstheorie benützt gewöhnlich Beispiele der Mikroevolution, um damit die Makroevolution zu rechtfertigen.

So die Theorie von Jean Baptiste de Lamarck (+1829):

Die Giraffe hat das "Bedürfnis" an höheres Laub der Akazien heranzukommen. Der vermehrte Gebrauch des Halses entwickelt eine höhere Gestalt.

Das Werk ist didaktisch hervorragend aufgearbeitet, besitzt wundervolle Bilder, argumentiert geschickt und basiert auf einer ungeheuren Sachkenntnis.

Es eignet sich für Jugendliche ab 14 Jahren.

Ausgehend vom heutigen Stand der Wissenschaft werden komplizierte Sachverhalte leicht verständlich erklärt. Die beigefügte DVD enthält auch eine Version des Buches im PDF-Format sowie vertiefende Dokumentationen.

Das Inhaltsverzeichnis zeigt, worum es geht: „Auch wenn man es nicht glauben mag ehe man es gelesen hat, werden zu allen biblischen Aussagen, die scheinbar dem modernen Weltbild widersprechen, gute naturwissenschaftliche Belege gefunden.“

Bevor man das Buch mit Schlagworten abtut, tut ein kritischer Geist gut daran, es vorher zu lesen.

Der Autor ist ein bibeltreuer Protestant. Das führt in erster Linie dazu, daß sich die Argumente auf die Bibel beschränken. Hier und da könnten diese Argumente weiter ausgeführt sein.

Vereinzelt zitierte katholische Autoren – wie zum Beispiel der Heilige Thomas von Aquin – werden korrekt und fair behandelt.

Das Buch ist damit auch für Katholiken empfehlenswert, zumal es nirgends über das hinausgeht, was zum Beispiel die Hochscholastik akzeptiert hätte.

Denn der Heilige Thomas ging von der Wahrheit der Bibel aus – auch in historischen und naturwissenschaftlichen Fragen.

Alexander vom Stein, Creatio. Biblische Schöpfungslehre. Daniel-Verlag, 1. Auflage 2005, ISBN 3- 935955-40-5.