09:35:01 | Dienstag, 3. Juli 2007
Einige anglikanische Bischöfe haben die verheerenden Konsequenzen des moralischen Verfalls der britischen Gesellschaft gegeißelt. Deren schlimmste Sumpfblüte: die Homo-Unzucht.
(kreuz.net, London) Letzte Woche wurden England und Wales von einer Flutkatastrophe heimgesucht. Sie richtete
massive Schäden an, machte Hunderten obdachlos und forderte mehrere Todesopfer. Der finanzielle Schaden
wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt.
Nun suchten – und fanden – einige anglikanischen Bischöfe
die Wurzel des Übels. Sie erklärten, daß die Menschen selber schuld seien. Gott strafe sie für ihre
Unmoral und ihre Gier.
Das berichtete die Sonntagsausgabe der Londoner Tageszeitung ‘Telegraph’.
Gott will Sack und Asche sehenDer anglikanische Bischof von Carlisle
im Nordwesten Englands, Graham Dow, glaubt, daß England den Sturm als Antwort auf den moralischen Verfall
der Gesellschaft geerntet habe.
Die Regierung habe Gott gespielt und den Leuten gesagt, sie könnten
machen, was sie wollten.
Als Beispiel nannte Dow die jüngsten
gesetzlichen Privilegien für Homo-Paarungen,
welche die Ehe untergraben:
„Wir sind an dem Punkt angelangt, wo wir uns vor Gottes Gericht verantworten
müssen.“ Es fordere uns zur Reue auf.
Gleichzeitig sprach Dow den Betroffenen der Flut sein Beileid
aus.
Die westliche Welt werde ferner bestraft, weil sie ärmere Nationen aus Profitgier ausgebeutet habe.
„Es sind Wirtschaftsstrukturen entstanden, die auf Gier ausgerichtet sind und andere Länder in Abhängigkeit
halten.“
Der anglikanische Bischof von Liverpool, James Jones,
hält Umweltkatastrophen für eine Warnung Gottes. Die Verderbtheit in Großbritannien müsse Konsequenzen
haben:
„Gott setzt uns der Wahrheit darüber aus, was wir angerichtet haben“ – sagte Jones und fügte
hinzu: „Wir ernten nun, was wir gesät haben.“
Die Vereinigung zur Förderung der Homo-Unzucht „Gay and
Lesbian Humanist Association“ beschimpfte den anglikanischen Bischof Dow als einen „Primitivling aus der
Bronzezeit“.