Montag, 23. Juli 2007 13:57
Jede Schandtat, mag sie noch so grauenhaft sein, darf man in Deutschland leugnen – nur die Hitlerverbrechen nicht. Exklusiv-Interview mit einem als „Volksverhetzer“ Verurteilten.


Johannes Lerle vergleicht die deutsche Justiz mit einem aufgescheuchten Stier
(kreuz.net) Mitte Juni verurteilte das Amtsgericht Erlangen den bekannten Lebensschützer Dr. Johannes
Lerle (55) aus Erlangen zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung.
Die Verurteilung erfolgte wegen angeblicher
Volksverhetzung durch öffentliche Leugnung oder Verharmlosung von nationalsozialistischen Greueln in
einer Weise, die geeignet sei, den öffentlichen Frieden zu stören. ‘kreuz.net’ sprach mit dem Verurteilten.
Herr Dr. Lerle, sind Sie ein Holocaustleugner?Andersdenkende als „Leugner“ zu bezeichnen, ist eine
Ausdrucksweise, die aus dem religiösen Bereich stammt. So gibt es Leugner der Trinität, der Jungfrauengeburt,
der Auferstehung Christi usw.
Wie meinen Sie?Die von Ihnen verwendete Bezeichnung „Holocaustleugner“
verrät, daß es sich hier offenbar um einen Glaubensinhalt handelt.
Denn historische Tatsachen darf
man beliebig „leugnen“.
Beispiele?Die Schwerverbrechen der Sowjetarmee bei der „Befreiung“ Deutschlands,
die Kriegs- und Nachkriegsverbrechen unserer sogenannten amerikanischen Freunde, ja sogar den heutigen
Kindermord im Mutterleib, der die nationalsozialistischen Greuel zahlenmäßig bei weitem übertrifft,
darf man leugnen – nur die Hitlerverbrechen nicht.
Ist das ein Problem?Ja, ein großes. Denn das Grundrecht
der freien Meinungsäußerung darf nur durch „allgemeine Gesetze“ eingeschränkt werden, nicht aber durch
Sondergesetze, die einzig und allein das Leugnen von Hitlerverbrechen unter Strafe stellen, während alle
anderen Verbrechen problemlos und straffrei geleugnet und verharmlost werden dürfen.
Und der Völkermord
an den Juden?Durch ein Sondergesetz, das mit dem Grundgesetz unvereinbar ist, wird der Holocaust zu
einer staatlich verordneten Glaubenslehre, deren Leugnung strafrechtlich verfolgt wird – so wie die Ketzerei
in früheren Jahrhunderten verfolgt wurde.
Der Holocaust als neue Religion, also?Ja. Doch das Problem
besteht darin, daß nur Gott Artikel des Glaubens setzen darf – sonst niemand. Von den nationalsozialistischen
Gaskammern steht nun einmal nichts in der Bibel. Deshalb dürfen sie kein Glaubensinhalt sein.
Sind sie
wenigstens eine Menschenlehre?Natürlich. Doch Menschen können irren, und Menschen können lügen –
sogar bewußt.
Haben Sie Anlaß, das anzunehmen?Während der Hitlerzeit habe ich noch nicht gelebt.
Aber ich habe in der Schule die Lüge gelernt, daß während des nationalsozialistischen Regimes Seife
aus Menschenknochen und Lampenschirme aus Menschenhaut gefertigt worden seien.
Was schließen Sie daraus?
Ich bin Ohrenzeuge, daß wir über Hitlerverbrechen belogen worden sind. Wie heißt es noch einmal im
Sprichwort: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er dann die Wahrheit spricht.“
Sie bezweifeln
also die nationalsozialistischen Völkermorde?Ich habe den Holocaust nicht öffentlich geleugnet, sondern
lediglich nachgewiesen, daß uns sogenannte Holocausttatsachen vorgesetzt wurden, die erlogen waren.
Die Moral davon?Welche Aussagen, die aus einem Milieu kommen, in dem hemmungslos gelogen wird, ich als
wahr oder unwahr einschätze, ist eine Meinung im Sinne des Grundrechtes der freien Meinungsäußerung.
Die kanadische Lebensschutzseite ‘LifesiteNews’ hat einen Bericht über Sie zurückgenommen, weil es
bei Ihrer jüngsten Verurteilung nicht um Lebensschutz, sondern nur um „Holocaustleugnung“ gegangen sei.
Es stimmt nicht, daß es mir nur um den Holocaust gegangen ist. Und geleugnet habe ich ihn auch nicht.
Wie kamen Sie auf die nationalsozialistischen Greuel?Auf das Holocaustthema kam ich als Reaktion auf
ein Schreiben des Bundesverfassungsgerichtes.
Worum ging es?Es ging darum, daß meine Verfassungsbeschwerde
gegen eine Verurteilung wegen angeblicher Beleidigung eines Kinder-Berufskillers unter anderem mit folgender
Begründung nicht zur Entscheidung angenommen wurde:
„Auch der Kampf gegen ein vermeintliches Unrecht
gibt dem Beschwerdeführer nicht das Recht, seinerseits anderen Unrecht zuzufügen“.
Was stört Sie an
diesem Satz?Drei Richter des höchsten deutschen Gerichtes nannten vorsätzliche Menschentötungen „vermeintliches
Unrecht“.
Um der Öffentlichkeit diese Ungeheuerlichkeit bewußtzumachen, benutzte auch ich diese höchstrichterliche
Bezeichnung – sozusagen als juristischen Fachausdruck – für vorsätzliche Menschentötungen und habe
ihn auf die Hitlerverbrechen bezogen, indem ich vom „vermeintliche(n) Unrecht von Auschwitz“ schrieb.
Eine Provokation?Diese Formulierung setzte ich ganz bewußt als „rotes Tuch“ ein, um die Justiz in
ihrer pharisäischen Heuchelei vorzuführen.
Wie reagierten Justiz und Staatsanwälte?Wie ein wildgewordener
Stier gehen sie auf mich, kleinen Mann, los, während sie nicht im geringsten daran denken, die die wirklich
gefährlichen Volksverhetzer- die Karlsruher Bundesverfassungsrichter Grimm, Papier und Hömig – hinter
Gitter zu bringen, die vor mir vorsätzliche Menschentötungen als „vermeintliches Unrecht“ bezeichnet
hatten.
Was schließen Sie daraus?Dieses Messen mit zweierlei Maß beweist, daß die Justiz nicht nach
dem Gleichheitsprinzip des Grundgesetzes handelt, sondern im Sinne des Sprichwortes: Die Kleinen hängt
man, die Großen läßt man laufen.
Diesen Zusammenhang hat ‘LifesiteNews’ anscheinend übersehen.
Und
die Hitlerverbrechen?Wir Deutschen werden ständig an die Hitlerverbrechen erinnert, damit sich diese,
wie man sagt, nicht wiederholen können. Das erinnert an die Pharisäer, deren Worte Christus folgendermaßen
wiedergibt:
„Wären wir zu unserer Väter Zeiten gewesen, so wären wir nicht schuldig geworden an der
Propheten Blut“ (Mt 23,30).
„Wären wir in der Hitlerzeit gewesen, hätten wir keine Juden vergast“ –
ist sinngemäß immer wieder zu hören.
Wie verhält es sich in Wahrheit?Indem diese angeblichen Antifaschisten
einen Babycaust fördern, der Hitlers Holocaust bei weitem übertrifft, erweisen sie sich als geistig
verwandt mit dem vielgeschmähten Diktator, so wie die Pharisäer mit den Prophetenmördern geistig verwandt
waren.
Die kriminelle Energie der Herrscher dieses Staates und der Feinde Jesu Christi beschränkt sich
keineswegs auf den Babycaust. Sie wollen auch Kinder und Jugendliche von Christus fernhalten.
Wovon reden
Sie?Diesem Zweck dient die sogenannte schulische Sexualerziehung. Sie ist in Wahrheit ein Pornounterricht.
Haben Sie Belege für diese Aussage?Im Schuljahr 1998/99 wurden Drittkläßler der Bessunger Schule
in Darmstadt gezwungen, sich mit folgenden Fragen zu befassen:
„Warum wird bei einer Frau die Vagina
feucht? Warum wird bei einem Mann, wenn er eine Frau sieht, die ihm gefällt, der Penis steif und lang?
Was für ein Gefühl ist es, wenn Vagina und Penis sich treffen?“
Kann man diesen Einzelfall verallgemeinern?
Leider ja. Denn nach einem Gerichtsurteil stellt selbst derartig obszönes Unterrichtsmaterial für die
dritte Schulklasse keine „unzulässige Grenzüberschreitung“ dar.
Was, glauben Sie, ist das Ziel eines
solchen Unterrichtes?Die Drittkläßler durch derartigen Schweinekram zur Unzucht zu verführen, ist
nicht Selbstzweck. Die Pornokraten wissen, daß es im Gotteswort heißt: „Weder die Unzüchtigen noch
die Götzendiener noch die Ehebrecher noch die Homosexuellen werden das Reich Gottes ererben“ (1 Kor 6,9).
Wie entkommt die Kinderseele diesem Angriff?Das ist nicht so einfach. Väter und Mütter kinderreicher
Familien mit Kleinkindern, die ihre Kinder nicht in die Pornoschulen schicken, sondern selbst unterrichten,
wurden sogar schon ins Gefängnis geworfen.
Kann man den Gerichten nicht mehr trauen?Eine Gerichtsinstanz
nach der anderen – bis hin zum Bundesverfassungsgericht – beugt vorsätzlich das Recht im Dienste eines
Glaubenskrieges gegen das Volk Gottes.
Rechtsbeugung wäre nach dem Strafgesetzbuch ein Verbrechen.
Und das Deutsche Bundesverfassungsgericht?Heute haben Verbrecher im Bundesverfassungsgericht die Oberhand.
Eine harte Aussage…Sie wird durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes erhärtet, daß
Tötungsspezialisten für ungeborene Kinder ein Grundrecht hätten, Menschen „rechtswidrig“ zu töten.
Ihre Schlußfolgerung aus dieser Lage?Uns muß bewußt sein, daß der Teufel einen Vernichtungskrieg
gegen das Volk Gottes führt. Die Teufelsdiener im Bundesverfassungsgericht schrecken vor keiner Rechtsbeugung
zurück.
Was ist, Ihrer Ansicht nach, zu tun?Als Soldaten Christi müssen wir auch strategisch denken.
Dazu gehört, die Schwachstellen des Gegners auszunutzen. Unser Gegner ist der Teufel. Der Teufel ist
ein Lügner und der Vater der Lüge (Joh 8,44). Doch Lügen haben kurze Beine.
Wie sehen Sie die Zukunft?
Wenn die Siegergeschichtsschreibung eines Tages zusammenbricht, dann steht die Justiz samt dem Bundesverfassungsgericht
öffentlich als Bande krimineller Rechtsbeuger da.
Etwas anderes: Wann werden Sie inhaftiert werden?
Ich bin nicht davon überzeugt, daß ich eingesperrt werde. Es dauert noch einige Zeit, bis das Urteil
rechtskräftig wird. Bis dahin kann sich viel ändern.
Wie meinen Sie?Nachdem Hitler den Zweiten Weltkrieg
verloren hatte, wurden sämtliche rechtsbeugerischen Gerichtsurteile seines Regimes außer Kraft gesetzt.
Und jetzt läuft der Dritte Weltkrieg langsam an.
Wie meinen Sie?Es ist ein Glaubenskrieg von über
einer Milliarde Moslems gegen Israel und gegen dessen Vasallen – zum Beispiel die USA und Deutschland.
Ich halte es für ausgeschlossen, daß die dekadente und bevölkerungsmäßig weit unterlegene westliche
Welt den Dritten Weltkrieg gewinnen kann.
Warum nicht?Die von den 68ern umerzogenen Kleinbürger wollen
mehrheitlich saufen und huren. Sie sind nicht bereit, den Heldentod für den Staat Israel und für die
sogenannten gemeinsamen Werte zu sterben.
Was das für Werte sind, macht das Regime uns und den Moslems
in Guantanamo, im Irak und in Afghanistan vor.
Haben Sie eine bestimmte Ideologie ausgemacht?Die Rechtsbeuger
handeln nicht aus Überzeugung. Sie sind – wie eine Hure – für den zu haben, der gerade die Macht besitzt.
Beispiele?Wie das NSDAP-Mitglied Kurt Georg Kiesinger († 1988) und wie die FDJ-Propagandistin Angela
Merkel auf die politischen Veränderungen reagiert haben, so werden auch Richter und Staatsanwälte auf
die sich abzeichnende Niederlage reagieren und meine Verurteilung unter dem Gesichtspunkt ihrer persönlichen
Karrierechancen betrachten.
Was könnte das für Sie bedeuten?Da niemand weiß, wann die Richter und
die Staatsanwälte die sich abzeichnende Niederlage erkennen und für die Zeit danach vorsorgen, ist es
nicht ausgeschlossen, daß ich vielleicht doch nicht ins Gefängnis komme.
Daß das Urteil schon im Jahre
2007 rechtskräftig wird, halte ich für wenig wahrscheinlich. Was aber im Jahre 2008 geschieht, hängt
vom weiteren Verlauf des Dritten Weltkrieges ab…
Wo werden Sie Ihre Strafe verbüßen müssen?Im
unwahrscheinlichen Fall einer erneuten Inhaftierung würde man mich wohl in ein bayerisches Gefängnis
recht weit weg von meiner Heimatstadt Erlangen einweisen.
Was erwartet Sie im Gefängnis?Meine Frage
ist eine andere: Welches sind die Wege Gottes für mich? Wenn ich in meiner Eigenschaft als Soldat Christi
ein drittes Mal in Kriegsgefangenschaft geraten sollte, dann wird mir Christus ebenso beistehen, wie er
mir bisher immer beigestanden hat.
Wie haben Sie frühere Gefängnisaufenthalte erlebt?Während meiner
zweiten Kriegsgefangenschaft dachte ich oft an die deutschen Soldaten in Stalingrad, die dort verhungerten
und erfroren. Wie gut ging es mir dagegen.
Gut?Ich hatte immer genug zu essen. Ich hatte einen Heizkörper.
Niemand wollte mich töten. Ich hatte unter einem anderen Feldherrn zu dienen als die Stalingradkämpfer.
Sie sind kampfbereit?Auch in Zukunft will ich nicht desertieren, sondern unter der Führung Jesu in
dem Heiligen Krieg den guten Kampf des Glaubens kämpfen und darauf vertrauen, daß Christus mich auch
weiterhin wunderbar führen wird.
Herzlichen Dank für das Gespräch.© Titelbild: Katherine Hala,
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