17:32:09 | Samstag, 1. September 2007
Nachdem sich die Katholiken in der Vergangenheit für alle Übel dieser Welt entschuldigt haben, stehen die Christen heute in vielen Länder vor der Ausrottung.
(kreuz.net) Die Christen sind die eigentlichen Einheimischen im Nahen Osten. Das erklärte der in Ägypten
geborene italienische Journalist Magdi Allam (55) am 13. Juni in der Mailänder Tageszeitung ‘Corriere
della Sera’.
Vor der arabisch-islamischen Eroberung dieser Gegend machten die Christen in der südlichen
und östlichen Ufer des Mittelmeers 95% der Bevölkerung aus.
Heute gibt es dort noch 12 Millionen Christen.
Sie machen weniger als 6% der Gesamtbevölkerung aus. Bis zum Jahr 2020 wird erwartet, daß sich dieser
Anteil halbieren wird.
Seit dem Ersten Weltkrieg waren etwa zehn Millionen Christen zur Auswanderung
gezwungen.
Am schlimmsten ist es gegenwärtig im Irak. Seit dem US-Überfall auf das Land im März 2003
sind von den 1.5 Millionen Christen des Landes 25.000 übriggeblieben.
Der Weihbischof von Bagdad,
Mons. Schlemon Warduni, hat Anfang Juni beklagt, daß „die Christen nichts unternehmen, während wir hier
sterben, entführt oder zu einer Konversion zum Islam gezwungen werden“.
Die Christen müßten für den
Schutz ihrer Kinder zahlen, die eigenen Töchter Verbrechern überlassen oder flüchten und das eigene
Lebenswerk zurücklassen: „Aus den USA und Europa: nur Schweigen.“
Ein ähnliches Ausbluten der Christen
sieht Allam in den palästinischen Gebieten und in Israel.
Noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts machten
die Christen ein Viertel der Gesamtbevölkerung aus.
Im Jahr 1948 waren es noch 20%. Mit der Ankunft
der Regierung von Jasser Arafat im Jahr 1994 seien drei Viertel der Christen geflüchtet.
In Bethlehem
machten die Christen im Jahr 1948 85% der Bevölkerung aus. Heute sind es noch 12%. 1922 waren 53% der
Bevölkerung in Jerusalem Christen. Heute sind es noch 2%.
Im Sudan hat das islamische Regime in der
Hauptstadt Khartum etwa 1.5 Millionen Christen und Heiden abgeschlachtet.
In der Türkei wurden 1.5 Millionen
armenische Christen getötet. Heute gibt es im Land noch 100.000 Christen.
Der Libanon hat seit dem Jahr
1840 vier Religionskriege erlebt. Im Jahr der Unabhängigkeit des Landes im Jahr 1932 waren 55% der Bevölkerung
christlich. Heute sind es noch 27%. Im Vergleich zu den 1.5 Millionen Christen, die im Libanon wohnen,
gibt es ungefähr sechs Millionen libanesische Christen auf der ganzen Welt.
Schlimm ist die Situation
auch in Ägypten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts umfaßten die Kopten dort 15 bis 20 % der Gesamtbevölkerung.
Heute sind es noch 6%.
Die Unterdrückung und Gewalt gegen die Kopten explodierten unter Präsident Anwar
El Sadat, der den „Islamischen Brüdern“ freie Hand für die Islamisierung der Gesellschaft ließ.
In
Syrien sind die Christen von 25% zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf etwa 7% gefallen.