Uta Ranke-Heinemann
Den Glauben hat sie mittlerweile ziemlich verloren
Heute feiert die antikirchliche deutsche Boulevardtheologin Uta Ranke-Heinemann ihren 80sten Geburtstag. Auch gegen Ende ihres Lebens kommt sie nicht zu Verstand. Pressesplitter.
Frau Ranke-Heinemann anno dazumal.
Frau Ranke-Heinemann anno dazumal.
© Beate Knappe, CC
Innerhalb der Kirche?

„Das Wort Glauben steht bei mir auf dem Index der verbotenen Worte.“

„Ich bin der unkündbare Protest innerhalb der Kirche.“

Uta Ranke-Heinemann vor der deutschen Nachrichtenagentur ‘ddp’.

Auch Hitler zahlte Kirchensteuer

„Sie verliert 1987 die kirchliche Lehrerlaubnis wegen ihrer Zweifel an der »mirakulösen« Jungfrauengeburt Jesu. Daraufhin verläßt ihr Mann die Kirche. Sie selbst rühmt sich – ohne schriftlichen Bescheid! – zwar exkommuniziert zu sein, bleibt aber als »Super-Ketzerin« Kirchensteuerzahlerin. Um zu nerven. […] Den Glauben hat sie mittlerweile, sagt sie, ziemlich verloren. Auf den Himmel freut sie sich.“

Aus einem heutigen Bericht der Berliner Zeitung ‘Tagespiegel’.

Gegen die Kirche ist alles erlaubt

„Der Beichtstuhl ist eine Kontaktbörse für Homosexuelle, in der Mißbrauch sich anbahnt.“

Uta Ranke-Heinemann zitiert in der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 2. Oktober.

Plädoyer für Sex mit einem Aids-Infizierten

Frau Ranke-Heinemann „bezeichnet es bis heute als »tödliche Irreführung der Menschheit«, daß Afrikanerinnen mit der Hölle bedroht würden, weil sie beim Sex mit ihrem HIV-infizierten Mann ein Kondom benutzen. »Dafür klage ich den Papst an.«“

Aus einem Bericht der Tageszeitung ‘Kölner Rundschau’.

Theologischer Grobianismus

„Seit Johannes Paul II. ist Christentum völlig zum Marientum geworden. Wer wie ich an der Jungfrauengeburt zweifelt, wird exkommuniziert. Ja, der Papst ist radikal, wie man an seiner Regensburger Rede sieht, in der er sich vom Inquisitor zum Kreuzritter entwickelt.“

Frau Ranke-Heinemann am 7. September im Gespräch mit der antikirchlichen österreichischen Tageszeitung ‘Standard’.

Kant statt Christus

„Seit ihr Mann Edmund Ranke – mit dem sie schon seit Schultagen zusammen war, im September 2001 starb – beschäftigt sich die Theologin gedanklich mehr denn je mit dem Jenseits und der Hoffnung auf das Wiederfinden und liest Kant und vor allem Descartes, der ihr »viel geholfen hat«. Dennoch arbeitet sie immer noch täglich viele Stunden am Computer und ist – wenn es um die Dogmen der katholischen Kirche geht – noch genauso unerbittlich wie früher.“

Aus einem Bericht zum Geburtstag von Frau Ranke-Heinemann in der Wirtschaftsnachrichtenseite ‘Markenpost.de’.

Hat sie der Feind geschickt?

Zeus: Einer der von Ihnen genannten Gründe für den Übertritt zur katholischen Kirche soll gewesen sein, daß Sie dem „strengen Vater trotzen“ wollten. Wie streng muß ein Vater denn sein, daß man so einen radikalen Schritt macht?

Frau Ranke-Heinemann: „Das ist eine Legende. Die stammt von Alice Schwarzer in ‘Emma’. »Sie ist katholisch geworden, um ihren Vater zu ärgern.« Was auch immer die Gründe waren, warum ich katholisch wurde, der Grund, meinen Vater zu ärgern, ist nicht dabei gewesen. Eine andere Legende lautet: »Der alte Heinemann hat seine gräßliche Tochter da reingeschoben, um den ganzen Laden hochgehen zu lassen.«“

Aus einem Interview für das Essener medienpädagogische Projekt ‘Zeitung und Schule ZEUS’ bereits im März 2003

Kleiner Fehler am Anfang

„Ich bin katholisch geworden, weil das in meinen Augen eine unterdrückte Minderheit war, über die immer schlecht gesprochen wurde.“

Uta Ranke-Heinemann zitiert in der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 2. Oktober.