Mittwoch, 17. Oktober 2007 11:27
Die Kirche bemüht sich um Menschen, die in Gefahr sind, der Homo-Propaganda auf den Leim zu kriechen. Aus dem Schreiben der Glaubenskongregation über die Homosexualität.


Die andere Seite der Medaille. Homo-Ideologen jammern gerne darüber, daß sie von der Kirche verurteilt werden.
(kreuz.net) Die Kirche – die ihrem Herrn, der sie gegründet und ihr das sakramentale Leben eingestiftet
hat, gehorsam ist – feiert den göttlichen Plan der Liebe und Leben schenkenden Vereinigung von Mann und
Frau im Sakrament der Ehe.
Nur in der Ehe kann der Gebrauch der Geschlechtskraft moralisch gut sein.
Deshalb handelt eine Person, die sich homosexuell verhält, unmoralisch.
Sich für das sexuelle Tun
einen gleichgeschlechtlichen Partner auswählen, heißt, die reiche Symbolik, die Bedeutung, ja die Ziele
des Schöpfungsplans bezüglich der menschlichen Geschlechtlichkeit ungültig zu machen.
Homosexuelles
Tun führt ja nicht zu einer komplementären Vereinigung, die das Leben weitergeben kann. Sie widerspricht
darum dem Ruf nach einem Leben der Selbsthingabe, in der nach dem Zeugnis des Evangeliums das Wesen der
christlichen Liebe besteht.
Das heißt nicht, daß homosexuelle Personen nicht oft großzügig sein können
oder sich selbstlos verhalten würden.
Wenn sie sich aber auf homosexuelles Tun einlassen, bestärken
sie in sich selber eine ungeordnete sexuelle Neigung, die von Selbstgefälligkeit geprägt ist.
Wie bei
jeder moralischen Unordnung verhindert homosexuelles Tun die eigene Erfüllung und das eigene Glück,
weil es der schöpferischen Weisheit Gottes entgegensieht.
Wenn die Kirche Irrlehren über die Homosexualität
zurückweist, verteidigt sie die realistisch verstandene Freiheit und Würde des Menschen und schränkt
diese nicht ein.
Die Unterweisung der Kirche steht demgemäß in organischem Zusammenhang mit der Sicht
der Heiligen Schrift und der Überlieferung.
Obwohl sich die heutige Welt vielfach verändert hat, spürt
die Christenheit die dauerhaften Bande, die uns mit jenen Generationen verbinden, die uns vorangegangen
sind, „bezeichnet mit dem Siegel des Glaubens“.
Trotzdem übt heute eine wachsende Zahl von Menschen –
auch in der Kirche – einen enormen Druck aus, damit die Kirche eine homosexuelle Veranlagung akzeptiere –
als ob diese nicht ungeordnet wäre – und die Kirche so homosexuelle Akte legitimiere.
Jene, welche diese
Sache innerhalb der Kirche vorantreiben, stehen oft in enger Beziehungen zu Personen, die außerhalb der
Kirche das gleiche tun.
Letztere vertreten Auffassungen, die der Wahrheit über die menschliche Person,
die uns im Geheimnis Christi offenbart wurden, zuwiderlaufen.
Selbst wenn es ihnen nicht voll bewußt
ist, vertreten sie eine materialistische Ideologie, welche die transzendente Natur des Menschen und die
übernatürliche Berufung des einzelnen leugnet.
Kirchliche Amtsträger müssen sicherstellen, daß die
ihnen anvertrauten homosexuellen Personen durch diese Meinungen, die der kirchlichen Lehre zutiefst widersprechen,
nicht irregeleitet werden.
Diese Gefahr ist jedoch groß. Es gibt viele, die bezüglich der kirchlichen
Position Verwirrung stiften und die entstandene Verwirrung zu ihren Zwecken ausnutzen.
Auch in der Kirche
gibt es eine Strömung, die, von verschiedenen Gruppen gebildet wird, die Druck ausüben und den Eindruck
erwecken, daß sie sämtliche homosexuelle Personen katholischen Glaubens vertreten.
In Wirklichkeit
ist ihre Anhängerschaft aber meist auf Personen begrenzt, welche die Lehre der Kirche nicht kennen oder
sie zu untergraben suchen.
Man versucht, auch homosexuelle Personen, die keine Absicht haben, ihr homosexuelles
Verhalten aufzugeben, unter dem Schild des Katholischen zu sammeln.
Eine Taktik besteht darin, im Brustton
des Protestes zu erklären, daß jede Kritik oder jeder Vorbehalt gegenüber dem Verhalten und Lebensstil
homosexueller Personen nur eine Form ungerechter Diskriminierung sei.
Auf diese Weise wird in einigen
Ländern versucht, die Kirche zu manipulieren, um eine häufig gutgläubig gegebene Unterstützung ihrer
Hirten zugunsten einer Änderung staatlicher Regelungen und Gesetze zu gewinnen.
Die Absicht solcher
Aktionen ist, die Gesetze den Vorstellungen jener Interessengruppen anzugleichen, welche die Auffassung
vertreten, daß die Homosexualität völlig harmlos oder sogar ganz und gar gut sei.
Obgleich die ausgelebte
Homosexualität Leben und Wohlergehen vieler Menschen ernsthaft bedroht, lassen die Verteidiger dieser
Strömung von ihrem Tun nicht ab und weigern sich, das Ausmaß des eingeschlossenen Risikos zu bedenken.
Die Kirche kann hier nicht ohne Sorge sein.
Deshalb hält sie an ihrer klaren Haltung fest, die weder
durch den Druck staatlicher Gesetzgebung noch durch den gegenwärtigen Trend geändert werden kann.
Sie
bemüht sich aufrichtig um die vielen Menschen, die sich von den homosexuellen Bewegungen nicht vertreten
fühlen, und zugleich um jene, die versucht sein könnten, ihrer trügerischen Propaganda zu glauben.
Sie ist sich bewußt, daß sich die Meinung, homosexuelles Tun sei der ehelichen Liebe gleichwertig oder
zumindest in gleicher Weise annehmbar, direkt auf die Auffassung der Gesellschaft von Natur und Rechten
der Familie auswirkt und diese ernsthaft bedroht.
Aus dem „Schreiben der Kongregation für die Glaubenslehre
an die Bischöfe der Katholischen Kirche über die Seelsorge für homosexuelle Personen“ (7-9) vom 30.
Oktober 1986.© Titelbild: Flickr-Benützer „rauchdickson“, CC