Mittwoch, 10. Oktober 2007 09:48
Hussah! Hussah! Die Hatz geht weiter! Der für seine
antikirchlichen Stellungnahmen bekannte ‘Zentralrat der Juden’ hat Eva Herman und das ‘Forum Deutscher Katholiken’ beschimpft. Ein Kommentar.


Eva Herman auf ihrer Webseite
(kreuz.net) Der
„tosende Beifall“ für Eva Herman beim Kongreß des ‘Forums Deutscher Katholiken’ sei
ein „Armutszeugnis“ für die Teilnehmer und eine „Ohrfeige“ für jene, die sich in der Aufarbeitung der
nationalsozialistischen Diktatur engagiert hätten.
Das gab der Vizepräsident des ‘Zentralrats der Juden
in Deutschland’, Dieter Graumann (57), frisch von der Leber.
Graumanns Worte sind Teil einer infamen
Medienerklärung, die der ‘Zentralrat’ gestern online veröffentlichte.
„Frau Herman wurde völlig zu
Recht entlassen“ – donnert Graumann.
Er beschuldigt die entlassene Nachrichtensprecherin, den „Ursprung“
der Werte Ehe, Familie und Kinder in direkten Zusammenhang mit einer angeblichen „nationalsozialistischen
Familienideologie“ gebracht und diese so „teilweise verherrlicht“ zu haben.
Graumann macht sich nicht
die Mühe, seine niederträchtige Behauptung an den Aussagen von Frau Herman zu messen.
Dafür beschimpft
er auch den Leiter des Kongresses ‘Freude am Glauben’ Alois Konstantin Fürst zu Löwenstein.
Dieser
könne „die Grundwerte der Familie nicht von Nazi-Ideologie unterscheiden“. In der Leitungsspitze des
‘Forums Deutscher Katholiken’ herrsche ein „seltsamer Geist“.
Die Grundwerte von Ehe, Familie und Kindern
seien „schließlich keineswegs“ von den Nationalsozialisten erfunden, sondern von ihnen schändlich mißbraucht
worden – glaubt Graumann zu wissen.
In Wahrheit haben die Nazi-Sozialisten Ehe und Familie weder gebraucht
noch mißbraucht, sondern
zu überwinden versucht – ähnlich wie die gegenwärtig herrschenden 68er Sozialisten.
Im weiteren verleumdet Graumann den Bayreuther Politologen Konrad Löw (75) als „Autor antisemitischer
Beiträge“ und bezeichnet ihn als „geistigen Vater des Ex-Abgeordneten
Martin Hohmann“.
Löw ist Mitglied
des Kuratoriums des ‘Forums Deutscher Katholiken’, das den Kongreß ‘Freude am Glauben’ organisiert.
Dessen Anwesenheit beim Kongreß bestätige die „schlimmsten“ Befürchtungen – so Graumanns Haßpredigt.
Gleichzeitig spricht er dem hessischen Wirtschaftsministers Alois Rhiel „Anerkennung und Unterstützung“
aus.
Rhiel – der auch Präsidiumsmitglied der Deutschen Gartenbaugesellschaft ist – hatte wegen der Anwesenheit
von Frau Herman seine Schirmherrschaft über den Kongreß zurückgezogen.
Am Schluß seines Rundumschlages
beklagt Graumann eine „häßliche Häufung“ kritikwürdiger Vorfälle.
Als Beispiele nennt er die „wirren
Vergleiche des Kölner Kardinals Meissner“ [sic] mit
entarteter Kunst oder „Ausfälle“ bei einer
Heilig-Land-Reise
der Bischofskonferenz.
In seiner Schlußfolgerung befiehlt er dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz,
Karl Kardinal Lehmann, ein „klärendes Wort“ abzugeben.
Doch dieses Mal ging der Schluß offenbar hinten
raus.
Auf Anfrage der Tageszeitung ‘Die Welt’ nannte eine Sprecherin der Bischofskonferenz Graumanns
Äußerungen „auf befremdliche Weise einseitig und im Ton unangemessen“.
Sie würden dem Verhältnis
der Kirche zum Judentum in keiner Weise gerecht und seien einer seriösen Auseinandersetzung nicht dienlich.
Jetzt stellt sich die dringende Frage, wie lange der ‘Zentralrat der Juden in Deutschland’ noch gedenkt,
sich einen solchen Vizepräsidenten zu leisten.
Auf tragische Weise hat Graumann mit seiner verbalen
Harlekinade die Aussage des scharfsinnigen US-Kolumnisten Josef Sobran (61) bestätigt:
„Der Ausdruck
Antisemit bezeichnete einmal jemanden, der Juden haßt. Jetzt bezeichnet er jemanden, der von Juden gehaßt
wird.“