Mittwoch, 10. Oktober 2007 16:36
Warum interessiert sich keiner für die Theologin?
Eine Theologieprofessorin und sogenannte katholische Frauenrechtlerin kann nicht begreifen, warum nicht sie, sondern Eva Herman zum Fuldaer Kongreß „Freude am Glauben“ eingeladen wurde.
Frau Helen Schüngel-Straumann präsentiert sich auf den Webseiten der feministischen sogenannten Theologie.
Frau Helen Schüngel-Straumann präsentiert sich auf den Webseiten der feministischen sogenannten Theologie.
(kreuz.net, Köln) Gestern wurde die bekannteste Frau Deutschlands, Eva Hermans, aus einer Talkshow des ‘Zweiten Deutschen Fernsehns’ herausgeworfen.

Heute hat sich die sogenannte feministische Theologin Helen Schüngel-Straumann (65) im Interview mit dem Kölner ‘domradio’ gegen Frau Herman gestellt.

Die Tatsache, daß die Medien Frau Herman als Kultfigur konservativer Katholiken hochstilisierten, sei ihr völlig unverständlich.

Frau Schüngel-Straumann unterrichtet seit 1987 an der Universität Gesamthochschule Kassel Biblische Theologie.

Es gebe im deutschsprachigen Raum inzwischen mehr als zwanzig Frauen mit einer Professur für katholische Theologie und einem angeblich „vielfältigen Frauenbild“.

Frau Schüngel-Straumann wundert sich, warum nicht eine von ihnen – offenbar statt Frau Herman – zum Kongreß „Freude am Glauben“ nach Fulda eingeladen worden sei: „Wir haben da ganz andere Vorstellungen“.

Das Frauenbild von Frau Herman lehnt Frau Schüngel-Straumann „entschieden“ ab: Es sei viel zu eindimensional.

Frau Schüngel-Straumann vermißt auch eine Entschuldigung „für das Lob Hermans hinsichtlich des nationalsozialistischen Frauenbildes“ – wie sich das ‘domradio’ in einer Pressemitteilung ausdrückt.

Schüngel-Straumann: „Eva Herman ist problematisch!“

Wenn „diese Frau“ sage, sie habe keinen Fehler gemacht, sei diese Aussage nicht haltbar.
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