Montag, 22. Oktober 2007 12:32
Hat der Bürgermeister von Künzell den Verstand verloren?
Mehrere hundert Fuldaer Kinder sollen mit einer perversen Propaganda zur sexuellen Unzucht verführt werden. Jetzt regt sich Widerstand.
Seite im perversen Liederheft zum Musical 'Nase, Bauch und Po'.
Seite im perversen Liederheft zum Musical ‘Nase, Bauch und Po’.
(kreuz.net, Fulda) Der christ- demokratische Bürgermeister der Großgemeinde Künzell, Peter Meinecke, soll die Schirmherrschaft für das perverses Musical ‘Nase, Bauch und Po’ sofort zurücklegen.

Das fordert der Aktionskreis Fulda der Lebensrechtsvereinigung ‘Aktion Leben Deutschland’ in einem Brief and den Politiker.

Die Stadtrandgemeinde Künzell befindet sich im Südosten von Fulda.

Der Aktionskreis der ‘Aktion Leben Deutschland’ vertritt im Raum Fulda rund 1.000 Mitglieder.

Er fordert den Bürgermeister ferner auf, „alles zu tun“, damit dem obszönen Musical keine gemeindlichen Räume zur Verfügung gestellt werden.

Die perverse Vorführung soll diesen Mittwoch im Gemeindezentrum Künzell gleich zweimal stattfinden. Eingeladen sind mehr als 800 Kinder.

Das Spektaktel animiert Kinder ab vier Jahren zu sexuellen Praktiken und Masturbation. So heißt es in einem Liedtext: „Und faß ich ihn mal an, den kleinen Penismann, dann ist mir so, als ob er das gut leiden kann.“


Der Brief an Bürgermeister Meinecke ging zur Kenntnisnahme an weitere christdemokratische Politiker – so an die selbsterklärte homosexuelle Kultusministerin von Hessen, Karin Wolff, den Oberbürgermeister von Fulda, Gerhard Möller und den Fuldaer Landrat Bernd Woide.

Anfang Oktober hatte der christdemokratische Landespolitiker Alois Rhiel aufgrund der Teilnahme von Frau Eva Herman am Kongreß „Freude am Glauben“ in Fulda seine Schirmherrschaft niedergelegt.

Hilferuf der betroffenen Eltern
Die ‘Aktion Leben Fulda’ hat von betroffenen Eltern erfahren, daß unter anderem die ersten Klassen der Domschule Fulda das sogenannte Musical gemeinsam besuchen werden. Das gab einer der Klassenlehrer Ende September auf einem Elternabend bekannt.

Träger der Domschule ist die Stadt Fulda.

Nun fordert die ‘Aktion Leben Fulda’ das Schulamt auf, obszöne Propaganda an Schulen zu verhindern. ‘Nase, Bauch und Po’ dürfe nicht in Schulen aufgeführt noch während des Unterrichts besucht werden.

Den Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, bittet der ‘Aktionskreis Fulda’ in einem Brief um klärende und ermutigende Worte.

Der Bischof solle die Leiter und Mitarbeiter kirchlicher Kindergärten und Schulen anweisen, die ihnen anvertrauten Kinder nicht der Verführung auszuliefern.
Copyright © 2008 kreuz.net