Donnerstag, 3. Februar 2005 11:18
Maurice Caillet ist Vater von vier Kindern und elfmal Großvater. Der ehemalige Freimaurer bekehrte sich 1984 im Alter von 50 Jahren während einer Reise nach Lourdes. Er war damals ein Ungläubiger.

(kreuz.net, Paris) Der Pariser Internist und spätere Chirurg und Frauenarzt in Rennes in der Bretagne,
Maurice Caillet (70), entstammt einer Familie, die ganz und gar vom Glauben abgefallen war. Caillet wurde
nicht einmal getauft.
„Ich wurde in den staatlichen laizistischen Schulen ausgebildet.“ Als Rationalist
und Wissenschaftsgläubiger habe er an ein zufälliges Entstehen des Lebens auf Erden geglaubt: „Ich war
ein Pionier der künstlichen Empfängnisverhütung, der Sterilisation und der Abtreibung.“
Caillet ließ
sich scheiden und ging eine zweite Zivilehe ein. Besonders interessierte er sich für verschiedene Formen
des Aberglaubens und des Okkultismus: Freimaurerei, Rosenkreuzer AMORC, Schamanismus, Weiße Magie, Heilungstechniken,
Geobiologie, Yoga Tai-Chi, Qi-Gong und Spiritismus.
Während 15 Jahren war Caillet als aktiver Freimauer
Mitglied beim „Großen Orient von Frankreich“. Innerhalb der Freimaurerei war er „Delegierter am Konvent“,
und Mitglied der „Bruderschaft der hohen Funktionäre“. Während zehn Jahren gehörte er außerdem den
Rosenkreuzern AMORC an.
„Diese Sekten beziehen sich gerne auf die Bibel. Es geht dabei aber nur um den
Bezug auf einen Text der religiösen Tradition, der genauso gut die Upanischaden, die Bhagavad-Gita oder
das ägyptische Totenbuch sein könnte“, erklärt Caillet.
„Alle sprechen von Gott. Aber sie sehen Jesus
Christus als einen ‘Eingeweihten’ oder ‘Propheten’ und stellen ihn auf dieselbe Stufe wie Buddha, Konfuzius
oder Lao-Tse.“
Nach den Worten von Caillet ist die Freimaurerei für das Christentum besonders gefährlich,
„weil sie nicht als Sekte auftritt, sondern als philosophische Wohlfahrtsorganisation. Die Mitgliedsbeiträge
sind mäßig, die ersten drei Grade demokratisch organisiert. Es gibt keinen sichtbaren Zwang, keine offensichtliche
Gehirnwäsche.“ Aber seit 250 Jahren vergifte die Freimaurerei Geist und Gesetzgebung vieler westlicher
Länder: Laizismus, Scheidung, Empfängnisverhütung, Abtreibung, Entkriminalisierung der Drogen, Euthanasie.
Caillet erklärt, daß die Freimaurerei zwar behauptet, die Wahrheit zu suchen, aber in Wahrheit Relativismus
betreibe: „Für sie gibt es keine Wahrheit, sondern nur Wahrheiten, auf dem religiösen Gebiet genauso
wie auf dem moralischen.“
„Die Freimaurerei behauptet, ihren Eingeweihten das ‘Licht’ zu geben, aber
im Geheimen der Logen weigert sie sich, Jesus Christus als das Licht, die Wahrheit und das Leben anzuerkennen.“
Im Jahre 1984 kam die Wende im Leben des Maurice Caillet.
„Mit fünfzig Jahren habe ich meine schwerkranke
Ehegattin nach Lourdes gebracht. Ich war verzweifelt und hoffte, ihr dort einen ‘positiven psychologischen
Schock’ zu verschaffen!“
„Dort habe ich zum ersten Mal in meinem Leben an einer Heiligen Messe teilgenommen.
Innerhalb von wenigen Minuten war ich durch das Hören des Wortes Gottes bekehrt.“
„Ich habe sofort um
die Taufe gebeten. Anschließend war ich drei Jahre bei der Orthodoxen Kirche Frankreichs. Dann entdeckte
ich die enorme Bedeutung von Papst Johannes Paul II. Das führte mich zum Eintritt in die Katholische
Kirche. Dort haben meine Ehegattin und ich aufgrund einer außerordentlichen Gnade das Ehesakrament erhalten.“
„Kurze Zeit darauf, haben wir bei der Charismatischen Erneuerung, das heißt, bei der Gemeinschaft der
Seligpreisungen, die Eingießung des Heiligen Geistes erlebt. Ich gab alle meine abergläubischen und
okkulten Praktiken auf und stellte fest, daß sie mit dem katholischen Glauben unvereinbar sind.“
„In
den letzten Jahren meiner Tätigkeit als Arzt habe ich eine ‘psycho-spirituelle’ Medizin praktiziert,
die mit dem Hören des Wortes und dem Gebet über die Kranken verbunden war. Meine Ehefrau, die Krankenschwester
ist, hat mit dem Heiligen Geist das Charisma der Erkenntnis erhalten. Dieses offenbart ihr den Ursprung
der Leiden unserer Kranken. Der Name Jesu war für die Heilung vieler maßgebend.“
„Seit meiner Pensionierung
gebe ich Zeugnis durch öffentliche Vorträge, Radio- und Fernsehinterviews, Zeitungsartikel, im Internet
und durch Bücher. Ich bin Mitglied der ‘Gesellschaft katholischer Schriftsteller’ geworden und des Ehrenkomitees
der ‘Allianz für Lebensrechte’. Während sieben Jahre, waren meine Ehefrau und ich auch Hirten in einer
Gebetsgruppe der charismatischen Erneuerung.“
Wir sagen unserem Schöpfer und Erlöser Dank für alle
Wunder, die er in unserem Leben vollbracht hat.
Der ungekürzte französische Originaltext findet sich
auf christicity.com