15:46:01 | Montag, 5. November 2007
Warum gibt es kein Gedenken für die während Jahrhunderten an Syphilis gestorbenen Lustmolche? Ihre Zahl übersteigt die Anzahl von AIDS-Toten um ein Vielfaches. Ein Kommentar.

Aids-Säule in München: von Homos für Homos
© Gemeinfrei(kreuz.net) Die Stadt München rühmt sich, als erste deutsche Stadt ein „Memorial“ für seine AIDS-Toten
errichtet zu haben.
Das geschah im Juli 2002 auf Betreiben des homo-ideologischen Ex-Theologen, Geschäftsführers
der Münchner Aids-Hilfe und ehrenamtlichen Stadtrates Thomas Niederbühl.
Das Denkmal befindet sich
am Sendlingertorplatz in der Münchener Innenstadt – einem stark frequentierten Geschäftszentrum und
wichtigen Knotenpunkte des öffentlichen Nahverkehrs.
Mit dem Denkmal sollen die angeblich über tausend
Toten geehrt werden, die sich zum großen Teil durch eigenes zurechenbares unmoralisches Verhalten – also
selbstverschuldet – infiziert haben.
Das nichtssagende und häßliche Denkmal imitiert einfallslos die
blauen Klinker-Säulen in der Untergrund-Bahnstation Sendlinger Tor – in der Nähe zum Homoviertel in
München. Es trägt die Aufschrift:

Die häßliche Aids-Säule beim Sendlinger Tor in München
© Andreas Steinhoff Aids
Den Toten
den Infizierten
ihren Freunden
ihren Familien
1981
bis heuteDaß diese Säule von Homos und für Homos hingestellt wurde, versteht sich von selber. Hier
geht es nicht um Bluter oder Krankenschwestern, die im medizinischen Umfeld mit dem tödlichen Virus angesteckt
wurden.
Darum stellt sich die Frage, was das Gedenken an diese Toten so notwendig macht und ob dies ein
ehrendes und demokratisches Gedenken sein kann.
Warum gibt es kein Gedenken für die in Jahrhunderten
an Syphilis erkrankten Menschen, welche die AIDS-Toten an Zahl um ein Vielfaches übersteigen.
Was ist
mit einem Denkmal für an Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen Gestorbenen?
Wie hoch müßte eine
Gedenksäule ausfallen, die der Zig- oder Hunderttausenden Toten dieser Erkrankungen gedenken wollte.
Immerhin sind viele dieser Erkrankten an ihrer Krankheit völlig „unschuldig“.
Warum werden noch immer
die Toten von Verkehrsunfällen diskriminiert, denen man bis heute in München ein Denkmal vorenthält.
Die Reihe könnte beliebig fortgesetzt werden.
Die Stellungnahme, die der Homo-Stadtrat Thomas Niederbühl
auf der Webseite der Münchner Aidshilfe abgibt, läßt solche Fragen unbeantwortet.
Statt dessen erklärt
Niederbühl, daß München „von Anfang an ein Brennpunkt des Aids-Geschehens“ gewesen sei.
„Aids-Geschehen“?
Als ob die Homo-Lustseuche des 20. und 21. Jahrhunderts den Leuten auf den Kopf fällt wie eine Blumenvase
aus dem dritten Stock. Aids „geschieht“ nicht einfach.
Hier werden vielmehr Menschen „geehrt“, die sich
durch ein schändliches, verwerfliches Leben ihr eigenes Grab geschaufelt haben.
Zitat Niederbühl auf
seiner Webseite: „Am liebsten laß’ ich mich in der Szene fallen, sei es in Kneipe, Sauna oder bei Veranstaltungen.
Das ist das beste Cool Down nach einem stressigen Tag, auch wenn ich immer häufiger drauf verzichten
muß.“
Der Homo-Stadtrat scheut sich in seiner Mythologisierungs- und Verleugnungstaktik auch nicht vor
Nonsens-Aussagen wie die folgende:
„Aids hat den Kulturbetrieb, unsere ganze Gesellschaft verändert.“
Und weil Angriff die beste Verteidigung ist, jammert er über die „heftige gesellschaftspolitische Auseinandersetzung
der 1980er Jahre“, bei der die bösen Bayern auf „Zwangsmaßnahmen, Tests, Diskriminierung von Infizierten
und Angriffe auf die schwule Szene“ gesetzt hätten.
Schließlich versucht er, die Aids-Lustseuche als
Problem der ganzen Bevölkerung hinzustellen: „Das Aids-Memorial kommt da an, wo Aids längst ist: mitten
im Alltagsleben der Stadt.“
Die Wahrheit ist eine andere: 99% der Bevölkerung von München werden mit
Aids nie in Kontakt kommen.
Denn die Aids-Transmissionszentralen sind die München Homo-Höllen, wo enthemmte
Sodomisten ihr Unwesen treiben.