Gomorrhismus
Haben homosexuelle Aids-Tote ein Denkmal verdient?
Warum gibt es kein Gedenken für die während Jahrhunderten an Syphilis gestorbenen Lustmolche? Ihre Zahl übersteigt die Anzahl von AIDS-Toten um ein Vielfaches. Ein Kommentar.
Aids-Säule in München: von Homos für Homos
Aids-Säule in München: von Homos für Homos
© Gemeinfrei
(kreuz.net) Die Stadt München rühmt sich, als erste deutsche Stadt ein „Memorial“ für seine AIDS-Toten errichtet zu haben.

Das geschah im Juli 2002 auf Betreiben des homo-ideologischen Ex-Theologen, Geschäftsführers der Münchner Aids-Hilfe und ehrenamtlichen Stadtrates Thomas Niederbühl.

Das Denkmal befindet sich am Sendlingertorplatz in der Münchener Innenstadt – einem stark frequentierten Geschäftszentrum und wichtigen Knotenpunkte des öffentlichen Nahverkehrs.

Mit dem Denkmal sollen die angeblich über tausend Toten geehrt werden, die sich zum großen Teil durch eigenes zurechenbares unmoralisches Verhalten – also selbstverschuldet – infiziert haben.

Das nichtssagende und häßliche Denkmal imitiert einfallslos die blauen Klinker-Säulen in der Untergrund-Bahnstation Sendlinger Tor – in der Nähe zum Homoviertel in München. Es trägt die Aufschrift:

Die häßliche Aids-Säule beim Sendlinger Tor in München
Die häßliche Aids-Säule beim Sendlinger Tor in München
© Andreas Steinhoff
Aids
Den Toten
den Infizierten
ihren Freunden
ihren Familien
1981 bis heute


Daß diese Säule von Homos und für Homos hingestellt wurde, versteht sich von selber. Hier geht es nicht um Bluter oder Krankenschwestern, die im medizinischen Umfeld mit dem tödlichen Virus angesteckt wurden.

Darum stellt sich die Frage, was das Gedenken an diese Toten so notwendig macht und ob dies ein ehrendes und demokratisches Gedenken sein kann.

Warum gibt es kein Gedenken für die in Jahrhunderten an Syphilis erkrankten Menschen, welche die AIDS-Toten an Zahl um ein Vielfaches übersteigen.

Was ist mit einem Denkmal für an Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen Gestorbenen?

Wie hoch müßte eine Gedenksäule ausfallen, die der Zig- oder Hunderttausenden Toten dieser Erkrankungen gedenken wollte.

Immerhin sind viele dieser Erkrankten an ihrer Krankheit völlig „unschuldig“.

Warum werden noch immer die Toten von Verkehrsunfällen diskriminiert, denen man bis heute in München ein Denkmal vorenthält.

Die Reihe könnte beliebig fortgesetzt werden.

Die Stellungnahme, die der Homo-Stadtrat Thomas Niederbühl auf der Webseite der Münchner Aidshilfe abgibt, läßt solche Fragen unbeantwortet.

Statt dessen erklärt Niederbühl, daß München „von Anfang an ein Brennpunkt des Aids-Geschehens“ gewesen sei.

„Aids-Geschehen“? Als ob die Homo-Lustseuche des 20. und 21. Jahrhunderts den Leuten auf den Kopf fällt wie eine Blumenvase aus dem dritten Stock. Aids „geschieht“ nicht einfach.

Hier werden vielmehr Menschen „geehrt“, die sich durch ein schändliches, verwerfliches Leben ihr eigenes Grab geschaufelt haben.

Zitat Niederbühl auf seiner Webseite: „Am liebsten laß’ ich mich in der Szene fallen, sei es in Kneipe, Sauna oder bei Veranstaltungen. Das ist das beste Cool Down nach einem stressigen Tag, auch wenn ich immer häufiger drauf verzichten muß.“

Der Homo-Stadtrat scheut sich in seiner Mythologisierungs- und Verleugnungstaktik auch nicht vor Nonsens-Aussagen wie die folgende:

„Aids hat den Kulturbetrieb, unsere ganze Gesellschaft verändert.“

Und weil Angriff die beste Verteidigung ist, jammert er über die „heftige gesellschaftspolitische Auseinandersetzung der 1980er Jahre“, bei der die bösen Bayern auf „Zwangsmaßnahmen, Tests, Diskriminierung von Infizierten und Angriffe auf die schwule Szene“ gesetzt hätten.

Schließlich versucht er, die Aids-Lustseuche als Problem der ganzen Bevölkerung hinzustellen: „Das Aids-Memorial kommt da an, wo Aids längst ist: mitten im Alltagsleben der Stadt.“

Die Wahrheit ist eine andere: 99% der Bevölkerung von München werden mit Aids nie in Kontakt kommen.

Denn die Aids-Transmissionszentralen sind die München Homo-Höllen, wo enthemmte Sodomisten ihr Unwesen treiben.