Donnerstag, 8. November 2007 08:30
kreuzmeldungen
Mahnung an die Modernen + Ohne den Transvestiten +
Tod am Parkplatz + Haßroman auf Deutsch + Noch mehr Tote in Südamerika
Benedikt XVI.
Benedikt XVI.
Mahnung an die Modernen

Vatikan. In seiner Mittwochs-Audienz stellte Papst Benedikt XVI. die Frage, was man heute vom Heiligen Hieronymus († 420) lernen könne. Seine Antwort: „Das Wort Gottes lieben.“ Die Heilige Schrift gehe über die Zeiten hinaus. Bei den Meinungen der Menschen sei dies anders: „Was heute sehr modern ist, wird morgen sehr alt sein.“

Ohne den Transvestiten

Italien. Der in Frauenkleidern auftretende Vladimiro Guadagno wollte bei einer katholischen Hochzeit als Trauzeuge auftreten. Doch der Bischof der süditalienischen Diözese Foggia, Mons. Francesco Pio Tamburino, verbot das Vorhaben. Der notorische Guadagno nennt sich selber Vladimir Luxuria, ist Parlamentarier der italienischen Kommunisten und ein militanter Verfechter der Homo-Ideologie. Er findet die Konsequenz des Bischofs „skandalös“.

Tod auf dem Parkplatz

Schweiz. Die Schweizerische Selbstmord-Firma ‘Dignitas’ hat in einem Behindertenfahrzeug, das auf einem Waldparkplatz bei Zürich parkiert war, zwei Deutsche umgebracht. Bei den Toten soll es sich um zwei Männer im Alter von 50 und 65 Jahren handeln. Der Todesfirma – die in der Schweiz völlig legal arbeitet – wurde in der Vergangenheit der Mietvertrag für ihre Selbstmordräume gekündigt. Hotels wollten die Euthanasisten nicht aufnehmen. Auch in Industriegebieten dürfen die Selbstmordhelfer ihre mörderische Tätigkeit nicht mehr verrichten.

Haßroman auf Deutsch

Deutschland. Schon vor Jahren veröffentlichte die frühere protestantische Pastorin Kittredge Cherry aus den USA den blasphemischen Roman „Jesus in Love“. Frau Cherry ist eine selbsterklärte Homosexuelle. In ihrem Buch beschimpft sie Christus als Sodomisten, der mit dem Apostel Johannes, der Heiligen Maria Magdalena und einem vielgeschlechtlichen Heiligen Geist Unzucht treibt. Frau Cherrys Haßroman ist jetzt auf Deutsch erschienen.

Noch mehr Tote in Südamerika

Uruguay. Das Oberhaus des uruguayischen Parlaments möchte ungeborenen Menschen das Lebensrecht aberkennen. Nach einer Abstimmung vom 6. November können ungeborene Kinder während der ersten zwölf Schwangerschaftswochen legal umgebracht werden. Das Gesetz muß jetzt noch vom Abgeordnetenhaus angenommen werden. Doch Staatspräsident Tabaré Vázquez hat bereits sein Veto gegen das Blutgesetz angekündigt.

© Bild: blues_brother, CC
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