Madeleine McCann
Erschien Maddie in Medjugorje?
Das kleine blonde Mädchen schrie auf Englisch: „Ich will meinen Papi“, bevor sie von einem dunklen Mann in ein davonfahrendes Auto geschoben wurde. Bericht eines irischen Pilgers.
Madeleine McCann
Madeleine McCann
(kreuz.net, Medjugorje) Ein britischer Pilger will die vierjährige Madeleine McCann Anfang November im umstrittenen bosnischen Marienwallfahrtsort Medjugorje gesehen haben. Das berichtet die britische Tageszeitung ‘The Telegraph’.

Der Mann aus Nordirland erzählte der Polizei, daß er aufmerksam wurde, nachdem er ein kleines blondes Mädchen sah, das mit einem dunkelhaarigen Paar unterwegs war.

„Ich bin sicher, daß das nicht ihr Kind war. Ich bin davon überzeugt, daß es Madeleine hätte sein können.“ Das Mädchen sei sehr aufgeregt gewesen und habe geschluchzt.

Der sechsfache Familienvater versicherte der Polizei, er habe das kleine blonde Mädchen sagen gehört: „Ich will meinen Papi“. Danach sei sie in ein wegfahrendes Auto geschoben worden.

Madeleine McCann
Madeleine mit ihrer Mutter.

„Im Augenblick, als ich sie sah, hüpfte mein Herz, denn es fiel mir auf, daß sie wie Madeleine McCann aussah“ – so der Pilger.

Der Pilger näherte sich dem Mädchen sehr weit und war nahe daran, mit ihm zu sprechen. In diesem Moment habe der Mann dem Kind den Mund zugehalten und es in ein Auto geschoben.

„Er drückte sie auf den Rücksitz und brüllte etwas in einer Sprache, die ich nicht verstand – es war nicht Englisch.“

„Aber es rann mir eiskalt über den Rücken, als ich hörte ‘Ich will meinen Papi’.“

Der irische Pilger schrieb daraufhin die Nummerntafel des Autos nieder – es war ein VW-Golf – und ging zur örtlichen Polizei.

Wegen Sprachschwierigkeiten konnte er sich jedoch nicht gut erklären.

Er habe daraufhin die britische Polizei informiert und den Vorfall bei der von den McCanns eingerichteten Hotline gemeldet.

Madeleine McCann wurde Anfang Mai in Südportugal entführt.