Gomorrhismus
Homo-Beck will weiter schimpfen
Ein deutscher Kirchenfeind glaubt immer noch, daß seine Beschimpfungen des Kölner Erzbischofs eine „Frage der Meinungsfreiheit“ – die er dem Kardinal nicht zugestehen will – sind.
Der deutsche Homo-Politiker Volker Beck
Der deutsche Homo-Politiker Volker Beck
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(kreuz.net) Schuld ist eine „Falschmeldung des Landgerichts Köln“. Dadurch sei der Eindruck erweckt worden, er habe die Einstweilige Verfügung des Kölner Kardinals gegen ihn akzeptiert: „Das Gegenteil ist der Fall.“

Das erklärte der kirchenfeindliche deutsche Bundestags-Abgeordnete, Volker Beck (47), gestern auf seiner Webseite.

Beck ist ein selbsterklärter Homosexueller und notorisch für seine zahlreichen Angriffe gegen die Kirche.

Jetzt hat er sogar vor dem Landgericht Berlin Klage gegen Kardinal Meisner erhoben.

Das Verbrechen des Kardinals ist nach Beck offenbar eine Predigt, die dieser am vergangenen 7. Oktober in der Kirche des Benediktinerklosters Einsiedeln in der Zentralschweiz hielt.

Beck zitiert daraus fünf, seiner Meinung nach verbrecherische Passagen:

• „Europa droht sich von seinen Wurzeln abzuschneiden. Europa ist dabei, unbegreiflicherweise die Quelle zu verstopfen, aus der sich sein reiches kulturelles und zivilisatorisches Leben entfaltet hat. Europa will den Namen Gottes aus seiner Verfassung und darin die Berufung auf Jesus Christus vermeiden. […] Es scheint aus den Katastrophen des 20. Jahrhunderts nichts gelernt zu haben!“

• „Das Dasein ist eine Einheit. – Der Mensch ist eins, weil er eine Person ist. Aber durch die Sünde ist er gespalten und auseinander gefallen: Er erfährt sich oft nur noch als Triebbündel, als zerfahren, als atomisiert. Er ist in seiner Persönlichkeit gespalten. Das diagnostizieren die Psychologen mit dem Wort »Schizophrenie«.

Der Apostel Paulus schildert dasselbe, indem er im Römerbrief sagt: »Ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will. Ich unglücklicher Mensch« (Röm 7,19.24). Die sogenannte Aufklärung im 19. Jahrhundert meinte, wenn der Mensch weiß, was gut ist, dann tut er auch das Gute. Darum definierte man: »Wissen ist Macht«. Aber das war und ist ein Grundirrtum, wie Paulus sagt: »Ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will.«

Der Mensch ist nicht heil oder durch die Aufklärung allein zu heilen. Stalin und Hitler waren keine Monstren, sondern sie waren Menschen. Sie haben aber durch ihre Taten den naiven Aufklärungsglauben ad absurdum geführt.“


• „Das Sein in der Welt ist wahr, weil Gott die Wahrheit in Person ist. Der Mensch aber macht oft sein eigenes Dasein unwahr, wenn er das Schöpfungsgedächtnis verliert. Wenn er zum Beispiel meint, daß Mann und Frau nicht aufeinander bezogen sind, damit sie in der Ehe zur Familie werden. Alle so genannten alternativen Modelle des menschlichen sexuellen Zusammenlebens sind aber unwahr und darum für den Menschen im Kern verderblich. Die Menschheit richtet sich hier selbst zugrunde.“

• Die Einsicht des Kardinals, daß „mit jeder Abtreibung auch ein Teil der mütterlichen Seele stirbt“.

• „Die Sünde macht immer alt und häßlich. Eine Abtreibung etwa […] macht eine Frau älter als ein halbes Dutzend Geburten.“

Beck glaubt, daß diese Äußerungen ganze Bevölkerungsgruppen wie Mütter, die abgetrieben haben, wiederverheiratete Geschiedene, nichteheliche Lebensgefährten und Homos „diskriminieren“.

An einigen Stellen der Predigt fehle der vom ‘Katechismus der Katholischen Kirche’ geforderte „Respekt“, mit dem diesen Menschen zu begegnen sei – belehrt der Kirchenfeind den Kardinal.

Jetzt will Beck vom Landgericht Berlin feststellen lassen, daß ihm der Kölner Erzbischof die Beschimpfung als „selbstgerechten Haßprediger“ nicht verbieten darf:

„Ich hatte Kardinal Meisner die Gelegenheit gegeben, auf die vorläufig in der Einstweiligen Verfügung genannten Rechte zu verzichten, sich dieser nicht mehr zu berühmen und damit den Rechtsstreit endgültig beizulegen“ – erklärt Beck großzügig: „Dieses Angebot hat er nicht angenommen.“

Der Homo-Ideologe weist darauf hin, bereits erklärt zu haben, daß er seine Beschimpfung – Beck redet von „Bezeichnung“ – in diesem Zusammenhang nicht mehr verwenden wolle.

Er wolle „Herrn Meisner“ auch nicht in die Nähe von Terroristen rücken – erkennt Beck die absurden Implikationen seiner Beschimpfung sogar selber.

Doch trotz dieser Beteuerungen bleibt Beck uneinsichtig: „Die Äußerung ist vor dem Hintergrund des in der Predigt Gesagten keine Beleidigung oder ein Angriff auf die Ehre des Kardinals.“

Es könne nicht sein, daß Äußerungen eines Kardinals gegenüber scharfer öffentlicher Kritik „sakrosankt“ seien, wenn er ganze Gruppen von Menschen in seinen Predigten – angeblich – angreife.