Donnerstag, 6. Dezember 2007 19:32
Hinter der heute allgegenwärtigen kirchlichen Schaumsprache steht ein konfuses und profilloses Denken. Das hat dazu geführt, daß viele Menschen die Antworten auf ihre Fragen woanders suchen.


Der Weblog „Politically Incorrect“ illustriert seinen Artikel über den Dompropst mit einem Bild beim Alkoholkonsum.
(kreuz.net, Köln) Der Kölner Dompropst Norbert Feldhoff, hat sich heute in einem Interview mit der Tageszeitung
‘Kölnische Rundschau’ für den Bau der Kölner Großmoschee im Stadtteil Ehrenfeld ausgesprochen:
„Ich
bin entschieden dafür, wenn wir 120.000 Muslime in Köln haben, daß die ansehnliche Gotteshäuser haben.
Wir dürfen nicht zu der Haltung kommen, »weil wir’s als Christen in islamischen Ländern nicht dürfen,
verbieten wir’s hier dem Islam auch«.“
In dem Interview erklärt der Dompropst, daß in islamisch geprägten
Ländern Moscheen oft ohne Minarette gebaut werden:
„Es ist eine Machtdemonstration, daß man heute hier
eine solche Architektur haben will“ – so der Dompropst gleichzeitig.
Er glaubt auch, daß der Islam als
Religion eine heilsame Herausforderung für die Großkirchen ist.
Dompropst Feldhoff bezieht sich auf
ein in der ‘Kölner Rundschau’ publiziertes „faszinierendes Interview mit einem Arzt“.
Dieser habe vor
der Zeitung sinngemäß erklärt: „Der Islam gibt klar Antworten, das Christentum ist so schwammig.“
Der Kommentar des Dompropstes:
„Da ist was dran: Wir müssen manchmal klarer sein. Ich stehe positiv
zur intellektuellen Durchdringung des Glaubens. Religion ohne Aufklärung ist für mich nicht lebbar.“