Montag, 10. Dezember 2007 08:13
kreuzmeldungen
Ewiges Schicksal + Konzilsjubel verrauscht + Unverbindliche Kirchenlehren? + Hebräische Internetbibel + Eine ganze Diözese geht ins Schisma
Ewiges Schicksal

Vatikan. Beim gestrigen Angelusgebet erinnerte Papst Benedikt XVI. an das Jüngste Gericht: „Mit unserem konkreten Benehmen in diesem Leben, entscheiden wir über unser ewiges Schicksal.“ Der Papst erklärte, daß wir daran gemessen werden, ob wir dem Kind in der armen Grotte von Betlehem gleichen oder nicht. Ein Baum, der keine Frucht bringe, werde umgehauen.

Konzilsjubel verrauscht

Niederlande. Am Samstag hat sich der Erzbischof von Utrecht, Adrianus Kardinal Simonis (76), mit einem Pontifikalamt von der Leitung seines Erzbistums verabschiedet. Das berichtete Radio Vatikan. An der Feier in der dortigen Kathedrale nahmen alle niederländische Bischöfe sowie der Apostolische Nuntius teil. Der Kardinal wird auf Wunsch des Papstes noch bis zur Berufung seines Nachfolgers im Amt bleiben. In seiner Predigt zog der Kardinal auch Bilanz über die Entwicklung der Kirche nach dem Zweiten Vatikanum: „Als Kirche des Herrn machen wir eine schwere Zeit durch“.

Unverbindliche Kirchenlehren?

Deutschland. Obwohl die meisten Deutschen Kirchensteuer zahlen, glauben nur wenige an einen persönlichen Gott. Viele sagen von sich, abergläubisch zu sein Laut einem Bericht der protestantischen Nachrichtenagentur ‘idea’ erklärten 23,5 Prozent der Kirchenmitglieder, nicht an Gott zu glauben. 24 Prozent jener, die an einen persönlichen Gott glauben, gaben auch an, abergläubisch zu sein.

Hebräische Internetbibel

Vatikan. Das Alte und das Neue Testament sind seit Samstag auf neun verschiedenen Sprachen -darunter Hebräisch und Griechisch – im Internet abrufbar. Die Seite www.bibliaclerus.org wird von der Kleruskongregation betrieben. Zusätzlich zu den Texten gibt es auch biblische Kommentare.

Eine ganze Diözese geht ins Schisma

USA. In Kalifornien hat sich eine ganze anglikanische Diözese abgespalten. Die Episkopaldiözese San Joaquin beschloß am Samstag mit 173 gegen 22 Stimmen die anglikanische Gemeinschaft zu verlassen. Grund für die Abspaltung sind die Förderung der Homo-Unzucht durch die Episkopalkirche und die Frauenordination.
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