Dienstag, 11. Dezember 2007 08:19
kreuzmeldungen
Eine Million in einer Woche + Erzbischof verurteilt + Äußerst interessierter Papst + Katholiken sind professioneller + Kalte Kirche
Eine Million in einer Woche

Vatikan. Die zweite Enzyklika von Benedikt XVI. ‘Spe salvi’ hat in Italien eine Woche nach ihrer Veröffentlichung bereits eine Auflage von 1,1 Millionen Stück erreicht. Das berichtet die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’. Das Lehrschreiben war auch in katholischen Zeitungen als Beilage erhältlich.

Erzbischof verurteilt

Spanien. Erzbischof Francisco Javier Martinez Fernandez von Granada in Südspanien wurde vor Gericht zu 3.750 Euro Strafe verurteilt. Der Erzbischof soll auf illegalem Weg versucht haben, die Publikation eines Buches über seine Kathedrale zu verhindern. Das Werk wurde vom früheren Diözesanarchivar, Hw. Francisco Martinez Media, verfaßt. Mit diesem liegt Der Erzbischof schon seit längerem im Streit.

Äußerst interessierter Papst

Vatikan. Der Coesfelder Autor Lars A. Fischinger (33) wurde am 5. Dezember von Papst Benedikt XVI. empfangen. Fischinger war seinem jüngsten Buch „Nicht von Menschenhand – das Wunder von Guadalupe“ vom Präfekt des Vatikanischen Hauses, Mons. James Havery, zu der Audienz eingeladen. Der Papst lobte Fischingers Werk mit den Worten „Das ist aber äußerst interessant“. Er versprach, das inzwischen zehnte Buch des Autors noch genauer zu kommentieren.


Katholiken sind professioneller

Polen. Die katholische Radiostation ‘Radio Maryja’ ist das einzige unter den 13 größten polnischen Radiosendern, die alle von der Regierung auferlegten Regelungen einhält. Das berichtete die Tageszeitung ‘Nasz Dziennik’. Eine von der Regierung in Auftrag gegebenen Studie hat festgestellt, daß ‘Radio Maryja’ den Standards weltlicher Professionalität mehr entspricht als seine Konkurrenten.

Kalte Kirche

Deutschland. Der Förderverein zur Rettung der Marienkirche in Bochum Mitte hat sich an den Bochumer Propst Michael Ludwig gewendet, der für das bedrohte Sakralgebäude zuständig ist. In einem Schreiben bot der Verein dem Propst an, kurzfristig die Kosten für die Grundbeheizung des profanierten Kirchengebäudes zu übernehmen. Dadurch sollen weitere Folgeschäden, zum Beispiel wegen Feuchtigkeit, vermieden werden. Der Verein bat den Geistlichen ferner um einen Termin, um die Zukunft der Kirche zu besprechen.
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