Mittwoch, 12. Dezember 2007 08:19
Viele Worte + Greuel im Heiligen Land + Rückkehr nach Ingolstadt + Wie erkennen? + Enttäuschte Versprechen


Benedikt XVI: Ohne gesunde Familien gibt es keinen Frieden.
Viele WorteVatikan. Gestern präsentierte der Heilige Stuhl die Papstbotschaft zum Weltfriedenstag am
1. Januar. In dem Schreiben bezeichnet Benedikt XVI. die Familie als „wichtigste ‘Agentur’ des Friedens“.
Deren Basis sei die Liebe zwischen Mann und Frau. Der Mensch könne nur in einer intakten Familie den
Frieden lernen. Der Text ist in zwei Teile gegliedert. Der erste betont die Verbindung zwischen der Familie
und dem Frieden. Der zweite Teil zeigt die Familie im Kontext verschiedener Probleme wie Wirtschaft, Umwelt
oder Moral.
Text im WortlautGreuel im Heiligen LandHeiliges Land. Der Oberste Gerichtshof Israels
hat entschieden, daß im Ausland vollzogene Adoptionen durch Homo-Paarungen anerkannt werden müssen.
Der Staat müsse Sodomisten „gleich behandeln“ wie normale Menschen. Das Gericht entschied damit eine
Klage aus dem Jahr 2000. Homo-Frauen hatten in Kalifornien ein Kind adoptiert und forderten in Israel
die Anerkennung als Familie.
Rückkehr nach IngolstadtDeutschland. Die Alte Messe kehrt nach Ingolstadt
zurück. Nach ihrer erfolgreichen Wiedereinführung vor zwei Wochen in Eichstätt hat der Ortsbischof,
Mons. Gregor Maria Hanke, auch der Bitte einer Ingolstädter Gruppe um die Alte Messe stattgegeben. Derzeit
wird über die Kirche verhandelt, an der regelmäßig an Sonn – und Feiertagen im Alten Ritus zelebriert
werden soll. Die Seelsorge wird der Petrusbruderschaft anvertraut. Die erste Messe findet am kommenden
Freitag in der Pfarrkirche St. Blasius in Ingolstadt-Zuchering statt. Beginn: 18.30 Uhr. Zelebrant ist
Hw. Adolf Rossipal. Informationen bei Professor Dr. theol. Georg Muschalek: 08466/951698.


Eine Alte Messe in Frankreich in Gegenwart des Ortsbischofs.
Wie erkennen?
Woran erkennt man einen Pius-Bruder? Antwort: An der schlechtsitzenden Strickjacke über der Soutane
und dem Plastik-Kragen (gibt böse Rötungen im Sommer). Woran erkennt man Novus-Ordo Kleriker, die an
der Alten Messe teilnehmen müssen? An den gefalteten Händen vor dem Mund. Gefaltete Hände vor der Brust
wirken im Novus Ordo komisch. So greift man zur Johannes-Paul-II. Frömmigkeits-Gestik. Vorsicht: erhöhte
Herpes-Gefahr.
Enttäuschte Versprechen„Befürwortern der embryonalen Stammzellforschung gehen zusehends
die Argumente aus. Nicht nur haben embryonale Stammzellen alle Heilungsversprechungen enttäuscht. Im
zehnten Jahr der Forschung mit ihnen gibt es weder eine Therapie noch überhaupt eine klinische Studie
am Menschen. Die ‘Ethik des Heilens’ auf Kosten menschlicher Embryonen ist ein Trugbild, ethisch akzeptabel
war sie noch nie. Doch haben zehntausende Patienten von ethisch unproblematischen adulten Stammzelltherapien
profitiert, seit Jahrzehnten, viele verdanken ihnen ihr Leben.“
Der Bioethikexperte der Unionsfraktion
im Bundestag, Hubert Hüppe, in einem Gastkommentar für die katholische Zeitung ‘Tagespost’.