Eigentlich wollte er sich auf eine Filmrolle vorbereiten. Doch dann geriet er mitten in ein grausames Tötungskomplott.
Der Schauspieler Eduardo Verastegui im Film „Bella“ (2006)
(kreuz.net, Los Angeles) Der bekannte mexikanische Schauspieler Eduardo Verastegui (33) hat einem Baby
das Leben gerettet. Das erzählte er der jüngsten Ausgabe des lebensfreundlichen US-Jugendmagazins ‘LoveMatters’.
Der Vorfall ereignete sich im Jahr 2006. Verastegui bereitete sich damals auf eine Filmrolle im romantischen
Drama „Bella“ vor. Der Film zeigt, daß eine Gesellschaft Kinder braucht.
Zwei Wochen vor Drehbeginn
besuchte Verastegui auch einen Kinderschlachthof. Er wollte zu verstehen suchen, warum Mütter ihre eigenen
Kinder abtreiben wollen.
Im Angesicht der 15, 16 und 17jährigen Mütter – „mit ihren traurigen Gesichtern“ –
die im Schlachthof auf ihre Abtreibung warteten, vergaß Verastegui den Film.
Er sagte laut: „Ich bin
hier, um zu helfen.“
Eine Frau kam auf ihn zu und sagte, daß ein armes Elternpaar aus Mexiko abtreiben
wolle und kein Englisch spreche. Er könne mit den zwei reden.
Das Paar erkannte ihren Landsmann und
fragte, ob er der aus dem Fernsehen sei. Verastegui bejahte. Dann begann ein langes Gespräch.
Während
fast einer Stunde bot der Schauspieler Hilfe, Ermutigung und auch seine Telefonnummer an.
Er schenkte
der Mutter einen kleinen Teddybären und einen Kinderwagen. Sie begann zu weinen.
In dem Gespräch ging
es auch um allgemeine Dinge: um das Leben, die Religion, die Träume der Eltern, ihre Arbeitsplätze und
über Mexiko.
„Dank der Gnade Gottes“ Mehrere Monate später meldete sich der Kindsvater wieder – am
Telefon:
„Hallo Eduardo, hier ist Javier. Ich habe großartige Neuigkeiten. Gestern kam mein Junge zur
Welt. Ich wollte Ihnen danken und um Erlaubnis fragen, ihn Eduardo zu nennen.“
Nach dem Gespräch legte
Eduardo Verastegui den Telefonhörer nieder. Er konnte nicht mehr sprechen: „Es ist die emotionalste Sache,
die mir in meinem Leben passiert ist. Sie änderte mein Leben.“
Später fuhr er ins Krankenhaus, um das
Baby und seine Eltern zu sehen.
Einige Wochen darauf fuhr er erneut in das Krankenhaus. Nun nahm er den
kleinen Jungen in seine Hände: „Mit der Gnade Gottes konnte ich dieses Baby retten.“