Dienstag, 18. Dezember 2007 11:45
Werden die öffentlichen Auftritte des Papstes künftig von einem weltbekannten italienischen Regisseur in Szene gesetzt?


Die Auftritte des Papstes sind zu prunkvoll – glaubt Zeferelli.
(kreuz.net) Am 15. Dezember sprach der bekannte italienische Regisseur Franco Zeffirelli (84) mit der
Turiner Tageszeitung ‘La Stampa’.
Zeffirelli, der sich als Katholik bezeichnet, wurde mit seiner Verfilmung
des Lebens des Heiligen Franz von Assisi weltbekannt.
Im Interview erklärt er, dem Papst vor einigen
Monaten persönlich begegnet zu sein.
Nach Angaben des Regisseurs gibt es auch eine Dreiergruppe, die
bereit wäre, das Außenbild der öffentlichen Auftritte von Papst Benedikt XVI. zu verbessern.
Zu dieser
Dreiergruppe gehören nach Angaben von Zeffirelli er selber, der Kardinalvikar von Rom, Camillo Ruini,
und der Römische Weihbischof und Rektor der Päpstlichen Lateranuniversität, Mons. Rino Fisichella.
Diese Arbeitsgruppe scheint sich hohe Ziele gesteckt zu haben.
Zeffirelli im Wortlaut: „Die päpstliche
Garderobe muß neu organisiert werden. Wir leben nicht in einer Zeit der hochstehenden kirchlichen Schneiderei.“
Nach Angaben des Regisseurs braucht es bei den päpstlichen Auftritten mehr Schlichtheit und Nüchternheit,
wie das schon jetzt bei Kardinälen und Bischöfen der Fall ist:
„Die päpstlichen Gewänder sind zu
prunkhaft und mit einer zu auffälligen Art erneuert worden.“