Freitag, 21. Dezember 2007 11:35
Getroffene Hunde bellen
Was ist der Unterschied zwischen dem Nationalsozialismus und heute? Früher wurden die Juden gezwungen. Jetzt tun sie es freiwillig.
Symbolfoto
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(kreuz.net, Weinheim) Die Weinheimer ‘Initiative Nie Wieder!’ und die Oberösterreichische ‘Christlich-Soziale Arbeitsgemeinschaft’ widersprechen einer Pressemeldung der Friedrich-Wilhelms Universität in Bonn.

Die Meldung, zu der sich 18 Professoren bekannten, wurde am 13. Dezember 2007 veröffentlicht.

Die Professoren sahen sich durch Äußerungen von Bischof Gebhard Fürst von Rottenburg-Stuttgart beleidigt.

Der Bischof hatte die Stammzellenforschung in die Nähe der nationalsozialistischen Menschenversuche gerückt.

„Den Professoren ist scheinbar nicht mehr bewußt, daß die Menschenversuche in der Zeit der Nationalsozialisten von willigen Ärzten und Wissenschaftlern durchgeführt wurden“ – erklärt der Lebensschützer Günter Annen als Vertreter der beiden Organisationen in einer Stellungnahme.

Biotechniker würden ihre sogenannte Forschungsarbeit mit einem angeblichen Wohl der Menschen legitimieren – so Annen:

„Die Menschenversuche in der NS-Zeit schädigten Menschen in einem späteren Lebensabschnitt. Die heute durchgeführten sogenannten Forschungsarbeiten gehen auf Kosten von Menschen in einem früheren Lebensabschnitt.“

Die Menschenwürde hänge jedoch nicht von einer bestimmten Wachstumsphase ab, in der es erlaubt wäre, nach Belieben zu experimentieren – erklärt der Lebensschützer weiter.

Die Professoren könnten sich drehen und wenden, wie sie wollten: „Mord ist Mord, unabhängig vom Lebensstadium, in welchem ein Mensch vernichtet wird“ – so Annen: „Bischof Gebhard Fürst hat den richtigen Ton getroffen.“

Lebensschützer Annen glaubt, daß die Worte des Bischofs auch auf den Bonner Professor Oliver Brüstle (45) gemünzt sind.

Brüstle arbeitet an der Universität Bonn an Menschen im Embryonalstadium, die in Israel ermordet und anschließend für Euros nach Deutschland verkauft wurden.

In der nationalsozialistischen Zeit hätten Wissenschaftler in Deutschland an Juden Forschungsarbeiten durchgeführt und sie anschließend ermordet – erkennt Annen in seinem Kommentar:

Heute würden in Israel ungeborene jüdische Kinder ermordet, und dann zum Zwecke der Forschung nach Deutschland verkauft: „Das alles mit Zustimmung der Staaten Israel und Deutschland.“

Für den Lebensschützer ist Bischof Gebhard ist mit seinem Vergleich im Recht:

„Die demokratischen Verbrechen unserer Zeit müssen angeprangert und ins Bewußtsein der Menschen gerufen werden.“

Der Geist von Auschwitz dürfe nicht perfektioniert werden: „Er ist vielmehr zu überwinden.“

© Titelbild: Matthew Roberts, CC
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