Sonntag, 23. Dezember 2007 14:48
Kürzlich zeigte sich ein Holocaust-Leugner bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn selber an. Doch in diesem Zusammenhang machte er einen fatalen Fehler.


Sedisvakantistenpater Rolf Hermann Lingen
(kreuz.net) Am 13. Dezember publizierte ein gewisser Dirk Zimmermann (36) auf der Webseite ‘Altermedia.info’
einen Artikel.
Sein Text trägt den Titel „Die Wahrheit kommt nach Heilbronn“.
In dem Text teilt Zimmermann
der Öffentlichkeit mit, sich am 15. November wegen des Leugnens des Holocausts selber angezeigt zu haben.
Er lieferte auch das Beweismaterial: „Drei Kopien »Die Vorlesungen über den Holocaust – Strittige Fragen
im Kreuzverhör« von Germar Rudolf habe ich dem Oberbürgermeister von Heilbronn, sowie einem katholischen
und einem evangelischen Pfarrer zugesandt“ – so Zimmermann.
Von dieser Selbstanzeige bekam der Sedisvakantisten-Pater
Rolf Hermann Lingen aus Dorsten – im Norden des Ruhrgebietes – Wind. Er reagierte umgehend:
„Ähm“ –
antwortet der Sedi-Pater in einer Aussendung vom 13. Dezember und stellt die Frage – „einem katholischen
Pfarrer zugesandt“?
Da er nach allgemeiner Ansicht – Lingen beruft sich auf die Webseite ‘sedisvakantismus.org’ –
der einzige katholische Priester im deutschen Sprachraum sei, könne er nur sagen:
„Ich habe das Buch
nicht erhalten.“
Oder anders formuliert: „Dirk Zimmermann sagt die Unwahrheit“ – so der Sedi-Pater trocken:
„Wenn er so eifrig ist, Strafanzeige zu stellen, sollte er sich doch gleich auch noch anzeigen wegen
Verbreitung falscher Tatsachen.“
„Und er sollte gegen denjenigen, den er und der sich als „katholischen
Pfarrer“ ausgibt, Strafanzeige wegen Betrugs oder Mißbrauch von Titel stellen“ – empfiehlt Sedi-Pater
Lingen dem Holocaustleugner.