Dienstag, 1. Januar 2008 17:07
Die Gesellschaft wird dafür bezahlen müssen
Die ‘Sozialistische Jugend’ fordert die Exkommunikation des Bischofs. Dieser hatte Parallelen zwischen der Homo-Unzucht und der Kinderschändung aufgezeigt.
Sodomisten werben im Sommer 2007 in Frankreich für ihre Homo-Ideologie
Sodomisten werben im Sommer 2007 in Frankreich für ihre Homo-Ideologie
(kreuz.net) Auf den Kanarischen Inseln gibt es mehr zivile Hochzeiten als kirchlich geschlossene Ehen.

Doch der Bischof von San Cristóbal de La Laguna o Tenerife, Mons. Bernardo Alvarez Afonso (58), hat dafür eine Erklärung.

Viele Zivilhochzeiten auf den Kanarischen Inseln würden von Leuten geschlossen, die bereits das zweite- oder drittemal heirateten.

Dagegen nimmt die Zahl der Hochzeiten jüngerer Menschen immer mehr ab.

Das erklärte der Bischof in einem Interview mit einer Tageszeitung, das am 27. Dezember auch auf der katholischen Webseite ‘Periodista Digital’ publiziert wurde.

Bischof Bernardo Alvarez Afonso
Bischof Bernardo Alvarez Afonso
Der Bischof wird im Interview auch auf eine angeblich starke Präsenz von Homo-Unzüchtigen auf den Kanarischen Inseln angesprochen.

In der Homo-Frage möchte er zunächst zwischen Personen und dem Phänomen unterscheiden: „Die Personen verdienen immer mehr Respekt“.

Wenn eine Person diese „Lebensform“ aus physiologischen Gründen wähle – so die merkwürdige Formulierung des Bischofs – „verdient sie meinen höchsten Respekt“.

Eine andere Sache sei dagegen, die Homosexualität als Tugend zu bezeichnen.

Man müsse heute beim Reden über die Homosexualität sehr vorsichtig sein. Es sei politisch nicht korrekt sie als Krankheit, Mangel oder Deformation zu bezeichnen.

Er als Bischof vertrete selbstverständlich die Position der Kirche: „Ich glaube darum, daß das Phänomen der Homosexualität etwas ist, das den Menschen und der Gesellschaft schadet.“

Langfristig werde die Menschheit dafür bezahlen müssen, wie das schon bei anderen Zivilisationen der Fall gewesen sei.

Der Bischof fordert keine Unterdrückung des Phänomens der Homo-Unzucht: „Aber zwischen Unterdrückung und Förderung gibt es einen Spielraum.“

Man könne nicht jedem menschlichen Impuls freien Lauf lassen: „Warum tun wir das gleiche nicht mit der Gewalt und anderen Anwandlungen, die im menschlichen Sein enthalten sind?“

Im übrigen seien nur sechs Prozent der Homo-Fälle „auf biologische Umstände“ zurückzuführen – behauptet der Bischof.

Infolge dieser seltsamen Unterscheidung möchte er die Homosexualität „als existentielle Notwendigkeit eines Menschen“ von jenen Formen abgrenzen, die als „Laster“ praktiziert werde.

Dieser praktiziere die Homo-Unzucht wie der Kinderschänder die Päderastrie. Auch letzterer sei von einer „unterschiedlichen Form“ der Sexualität angezogen:

„Warum soll man den Mißbraucher eines Kindes als Kranken bezeichen?“ – fragt der Bischof mit Anspielung auf die Legitimierung der Homo-Unzucht.

Im Gefolge des Interviews hat die homo-ideologisch unterwanderte ‘Sozialistische Jugend’ von Katalanien eine Exkommunizierung des Bischofs gefordert.
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