Donnerstag, 3. Januar 2008 09:10
Ein Buch für die Katze?
Papst Benedikt XVI. hatte für den Fall, daß er nicht zum Papst gewählt und nach Deutschland zurückgekehrt wäre, ein zweifelhaftes Buchprojekt im Schreibtisch.
Der frühere Kardinal Joseph Ratzinger
Der frühere Kardinal Joseph Ratzinger
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. wollte ein Buch über Katzen schreiben. Das berichtete der Vatikanist der deutschen Boulevardzeitung ‘Bild’, Andreas Englisch, gestern Mittwoch.

Der Papst habe seinen Mitbewohnern in der päpstlichen Wohnung verraten, was er tue, wenn er ein paar Augenblicke vor sich hin träumen kann – erfuhr Englisch:

„Dann denkt er an seinen geheimen Wunsch: Ein Buch über Katzen zu schreiben.“

Der frühere Kardinal Ratzinger hatte angeblich geplant, die Katzengeschichten im Ruhestand in Deutschland zu Papier zu bringen.

Ein Kinderbuch erzählt die Biographie des Papstes aus der Sicht einer Katze
Ein Kinderbuch erzählt die Biographie des Papstes aus der Sicht einer Katze
Schon immer ein Katzenfreund

Englisch berichtet ferner, daß sich der Heilige Vater schon als Präfekt der Glaubenskongregation „rührend“ um Katzen bemüht habe.

Die Glaubenskongregation liegt unweit der stark befahrenen Straße Via Gregorio Settimo. Angefahrene Katzen schleppen sich angeblich manchmal in die Gärten der Glaubenskongregation.

Kardinal Ratzinger habe verletzte Tiere mit Milch gefüttert, ihre Wunden verbunden und ihnen beim Gesundwerden zugesehen – behauptet Englisch:

„Er gab ihnen allen einen Namen. Über diese Katzen wollte er schreiben.“

Papstwahl für die Katz’
Abschließend berichtet Englisch, daß die päpstliche Katzenfreundschaft auch den Vatikan verändert habe.

Der Journalist will gemerkt haben, daß die Schweizergardisten, die direkt neben dem Gebäude der Glaubenskongregation den Eingang in den Vatikan bewachen, der zur Audienzhalle Paul VI. führt, ein neues Verhalten den Katzen gegenüber an den Tag legen.

Früher hätten sie streunende Tiere weggescheucht:

„Doch wenn die Gardisten jetzt eine Katze sehen, dann lassen sie sie einfach durch, in den wunderschönen Park des Papstes.“

Die Gardisten wüßten, daß sich Benedikt XVI. immer freue, wenn er beim nachmittäglichen Gebet eine Katze sieht.
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