Montag, 7. Januar 2008 11:34
So stand es am Neujahrsanfang in vielen Medien geschrieben: „Das war das Jahr 2007!“ Britney Spears, Knut, Stoiber Rücktritt, Bahnstreik, Fußballstars. Von Michael Brenner.


Fotocallage: Britney Spears als englischer Fußball-Nationalteam-Spieler.
(kreuz.net) All das was uns die sogenannte Vielfalt der im Zeitgeist gleichgeschalteten Medien ein Jahr
lang aufs Auge drückten, ist jetzt zum „Jahr 2007“ erklärt worden.
Wer sich die Medienlandschaft anschaut,
muß unweigerlich feststellen, daß es höchstens eine Vielfalt in der Gleichschaltung gibt.
Was war
das Jahr 2007?
Wesentliche Dinge – geschweige denn Sie – kommen im Jahr 2007 jedenfalls nicht vor. Ich
und du zählen als Konsumenten, welche die Auflage in die Höhe treiben soll. Aber mit uns gesprochen
hat natürlich niemand.
Menschen wollen sie fangenGanz anders verhält es sich beim Wort Gottes. Aber
die Bibel verstaubt in den Regalen. Selbständiges Denken wird darum nicht gelernt.
In der Apokalypse
ist die Rede von dem „Tier das ist und doch nicht ist“. Mit diesem Tier könnten die Medien gemeint sein.
Einschalten/Ausschalten – die Medien sind da und doch nicht da. Viel zu bieten haben sie nicht. Dafür
richten sie umso mehr Schaden an.
Diese Geschichte war schon dem Propheten Jesaja im Kapitel 3 bekannt:
„Mein Volk, deine Führer führen dich in die Irre. Sie bringen dich ab vom richtigen Weg.“
Doch der
Prophet weist darauf hin, daß der Herr bereitsteht, um Recht zu sprechen: „Er steht da, um sein Volk
zu richten. Der Herr geht mit den Ältesten und den Fürsten seines Volkes ins Gericht.“
Oder im Kapitel
5: „Ja, Frevler gibt es in meinem Volk. Sie lauern gebückt wie Vogelsteller, Fallen stellen sie auf,
Menschen wollen sie fangen.“
Oder im Kapitel 23: „Immerzu sagen sie denen, die das Wort des Herrn verachten:
Das Heil ist euch sicher! Dem, der den Trieben seines Herzens folgt, versprechen sie: Kein Unheil kommt
über euch.“
Ezechiel sekundiert im 13. Kapitel: „Sie führen mein Volk in die Irre und verkünden Heil,
wo es kein Heil gibt“.
© Titelbild: Ola Nordmann, CC