Dienstag, 8. Januar 2008 20:36
In der Erzdiözese Wien wird ein neuer Weihbischof ernannt. Der Badener Pfarrer schreibt auch selber Gebete.


Homepage der Pfarre Baden St. Josef
(kreuz.net, Wien) Bereits seit zwei Jahren wartet die Erzdiözese Wien auf einen zweiten Weihbischof.
Das Rücktrittsgesuch des 76jährigen liberalen Weihbischofs Mons. Helmut Krätzl liegt bereits seit einem
Jahr im Vatikan.
Nun weiß die österreichische Tageszeitung ‘Die Presse’, wer der Nachfolger des altliberalen
Weihbischofs wird.
Es handelt sich um den Pfarrer der Stadt Baden, Hw. Stephan Turnovszky (43). Nach
Angaben der Presse wurde Pfarrer Turnovszky in der Schweiz geboren. Er studierte in Wien technische Chemie,
bevor er als sogenannter „Spätberufener“ in das Wiener Priesterseminar eintrat.
1997 wurde er von Weihbischof
Krätzl zum Diakon geweiht. Ein Jahr später empfing er die Priesterweihe.
Seit Juni 2006 gehört er
dem Priesterrat der Erzdiözese Wien – dem Beratungsgremium von Kardinal Schönborn – an.
Im Klerus gelte
Hw. Turnovszky als „mit beiden Beinen im Leben stehender rühriger, eher unauffälliger Pfarrer“, so die
‘Presse’.
„Du diskreter Mächtiger“Pfarrer Turnosvszky schrieb im Jahr 2005 für das katholische Wiener
Radio ‘Stephansdom’ auch Gebete. Eine Kostprobe:
Pfingsten ist da, das Fest der Vollendung – und zugleich
des Neubeginns.
Die 50 Tage der Osterzeit sind vollendet, ja sogar die ganzen drei Monate des
Osterfestkreises
liegen hinter uns. Doch dieses heiligen Wochen haben uns verändert,
verwandelt:
Heiliger Geist, du diskreter
Mächtiger, brenne du in unsere Herzen, was wir gefeiert
und geahnt haben in den österlichen Gehemnissen.
Hilf uns zu glauben und zu lieben
in der Zeit des kirchlichen Alltags, die vor uns steht. Sei du in uns
die Kraft zum
Weitergehen, zum Aufbruch, halte du uns jung und vorwärts gewandt, nimm von uns
alle Angst
und Verzagtheit, dränge uns hin zum Wagnis für Christus: „Duc in altum,“
hat der Herr die Jünger aufgefordert:
„Hinaus ins Tiefe,“ für den Fischfang, den wir
nicht für möglich halten, du aber möglich machst.
Ehre sein dem Vater durch den Sohn im Heiligen Geist wie im Anfang so auch jetzt
und alle Zeit und in
Ewigkeit. Amen.