Donnerstag, 10. Januar 2008 09:26
kreuzmeldungen
Einer seiner Lieblingskirchenväter + Neuer Vorsitzender + Kaiserliche Bestattung + Personalprobleme + Empörungs-Marketing
Benedikt XVI.
Benedikt XVI.
Einer seiner Lieblingskirchenväter

Vatikan. Bei der Generalaudienz vom gestrigen Mittwoch sprach Papst Benedikt XVI. über den Kirchenvater Augustinus. Der Heilige Vater bezeichnete ihn als einen seiner „Lieblingskirchenväter“. Er nannte den Heiligen den einflußreichsten Denker im christlichen Abendland. Augustinus sei voller Leidenschaft gewesen und habe sich durch höchste Intelligenz und großen Glaubenseifer ausgezeichnet.

Neuer Vorsitzender

Niederlande. Der Bischof von Rotterdam, Mons. Adrianus van Luyn (72), wird neuer Vorsitzender der Niederländischen Bischofskonferenz. Das gab die Bischofskonferenz am Mittwoch in Utrecht bekannt. Mons. van Luyn ist seit 1994 Bischof von Rotterdam. Er ist auch Vorsitzender der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union.

Kaiserliche Bestattung

Österreich. Am kommenden Samstag wird Erzherzog Carl-Ludwig von Habsburg in der Wiener Kapuzinergruft beigesetzt. Der Brüsseler Bankier verstarb im Dezember im 90. Lebensjahr. Er war ein jüngerer Bruder des österreichischen Thronfolgers Otto von Habsburg. Die letzte Beisetzung in der Kapuzinergruft erfolgte 1989, als die letzte österreichische Kaiserin Zita starb. Zu dem Requiem, das der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Edmond Farhat, zelebriert, werden die drei noch lebenden Brüder Otto (95), Felix (91) und Rudolf (88) erwartet.

Personalprobleme

Deutschland. Das Bistum Regensburg wird ein Papst-Benedikt-Institut gründen. Das berichtete das Kölner ‘Domradio’. Das Institut soll die gesammelten Werke des Papstes herausgeben. Möglicherweise wird damit der an der Universität Regensburg geplante Papst-Benedikt Lehrstuhl ersetzt. Das erklärte ein Sprecher der theologischen Fakultät am Mittwoch. Als Grund nennt er allgemein „unterschiedliche Vorstellung“ und konkret die Sorge um ein „fremdbestimmtes Besetzungsverfahren“.

Empörungs-Marketing

Großbritannien. Der aus China stammende und in Kanada aufgewachsene sogenannte Künstler Terence Koh (30) pflegt seine Ausstellungen mit Pornographie und Provokation zu bewerben. Die Galerie ‘Baltic Centre for contemporary Art’ in der Stadt Gateshead im Nordosten Englands hat sich kürzlich für eine Ausstellung seiner Machwerke hergegeben. Zu sehen ist unter anderem eine dreißig Zentimeter große Christusstatue mit erigiertem Geschlechtsorgan.
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