Freitag, 11. Januar 2008 18:58
Es gibt ein einfaches Mittel, um sein eigenes Leben in einer dunklen Suppe von Angst und Depression versinken zu lassen: Man braucht nur die Religion über Bord zu werfen.


Die Atheisten verhöhnen die Religion auf aggressivste Weise.
(kreuz.net) Nach einem Schlaganfall leiden Patienten vermehrt an Depressionen. Das berichtete das
‘Portal
zur katholischen Geisteswelt’ mit Hinweis auf eine Studie.
130 Schlaganfall-Patienten wurden auf dieses
Phänomen hin untersucht. Dabei stellte sich heraus, daß Angst und Depression umso stärker sind, je
weniger religiös der Patient ist.
Mit anderen Worten: Religiöse Menschen sind nach Schlaganfällen
weniger depressionsanfällig.
Das gleiche Bild gibt sich bei Suchterkrankungen. Fünf Studien kommen
einheitlich zu dem Ergebnis: Je höher die Religiosität, desto geringer die Anfälligkeit für Drogen,
Alkoholismus, Medikamentenmißbrauch.
Aufschlußreich ist auch eine im November 2006 publizierte Studie
zum Thema Schizophrenie.
115 Patienten wurden untersucht, ob Religiosität ihnen im Umgang mit der Krankheit
hilft. 71% gaben an, daß ihnen Religion Hoffnung und Sinn gibt. Für 14% war Religion Auslöser für
Verzweiflung.
50% der Befragten sagten, daß Religion ihre psychotischen Symptome verringere – 10% erklärten
das Gegenteil.
Die Selbstmordrate wurde durch Religion in 33% der Fälle verringert, in 10% erhöht.
Der US-Psychiater David Larson – Präsident des ‘National Institute for Healthcare Research’ in Washington –
hat verschiedene wissenschaftliche Studien systematisch auf Zusammenhänge zwischen Glauben und psychologischer
Gesundheit ausgewertet.
Sein Ergebnis: Religiosität wirke sich in 84 Prozent der Fälle positiv aus,
in 13 Prozent neutral. Nur bei drei Prozent erweise sich Gläubigkeit als gesundheitsabträglich.
Der
katholische Religionspädagogen an der Universität Würzburg, Hans-Georg Ziebertz, befragte mit seinem
Mitarbeiter Boris Kalbheim Studienanfänger aus allen Fakultäten der Würzburger Universität nach ihrer
Religiosität, ihrer Persönlichkeit und ihrem Lebensglück.
Das Ergebnis: Religiöse Studenten sind
statisch gesehen glücklicher.
Glücksverstärker sind die Kirchenmitgliedschaft, eine positive Haltung
zu einer Reihe von Glaubensaussagen, die für den christlichen Glauben typisch sind, sowie ganz allgemein
der Glaube an Gott.
Befragte, welche die Position ‘Es gibt keinen Gott’ vertreten, stufen sich im Vergleich
zu Gottgläubigen als signifikant weniger glücklich ein – so Ziebertz.