Mittwoch, 16. Januar 2008 11:34
„Wir hegen keine persönlichen Ressentiments gegen Kardinal Lehmann“ – aber. Von Pater Franz Schmidberger, Distriktoberer der Priesterbruderschaft St. Pius in Deutschland.


Karl Kardinal Lehmann von Mainz
(kreuz.net) Am Ende einer langen Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz darf man ohne
Einschränkung auf Kardinal Karl Lehmann die Worte anwenden, welche Kurienkardinal Joseph Schröffer († 1983)
bei einem Gedenkgottesdienst für den verstorbenen Julius Kardinal Döpfner am 16. Oktober 1976 sprach:
„Was wird ein Bischof antworten, wenn die Frage an ihn ergeht:
Zu deiner Zeit hat der Glaube abgenommen,
ist die Glaubenskraft erlahmt, haben sich die Kirchen geleert, wurde die Treue zu den Lebensgesetzen erschüttert,
ist der Wille zum Kind geschwunden, wurden viele Kinder nicht mehr getauft, haben sich die Ehescheidungsziffern
erhöht, haben Priester die Reihen ihrer Mitbrüder verlassen, ist der Mut und die Kraft zur Totalhingabe
des Lebens im Dienste Gottes und der Brüder in der Jugend erlahmt.
Was hast du getan, um all dem entgegenzuwirken?“
(Klerusblatt 56, 1976, 279)
Wir hegen keine persönlichen Ressentiments gegen Kardinal Lehmann. Aber
wir danken Gott, daß er seinem Zerstörungswerk an der Kirche in Deutschland ein Ende gesetzt hat.
Die
Speerspitze gegen das ewige Rom ist gebrochen.
Gleichzeitig rufen wir alle Katholiken in diesem Land
zum Gebet für einen Nachfolger auf, der all seine Kräfte dafür aufbringt, das Königtum unseres Herrn
Jesus Christus über unser geliebtes Vaterland wieder Wirklichkeit werden zu lassen.
© Bistum Mainz