Sonntag, 20. Januar 2008 09:14
Nachgeholt + Gelder veruntreut + Neue Webseite + Menschen statt Mäuse + Keine Schlagzeilen
NachgeholtVatikan. Papst Benedikt XVI. empfing gestern Samstag den Präsidenten der Republik Togo, Faure
Gnassingbé. Der Heilige Vater fordert eine nationale Versöhnung in Togo. Wie nach jeder Audienz teilte
der Vatikan mit, daß die Gespräche in herzlicher Atmosphäre verlaufen seien. Der Besuch war ursprünglich
für Mitte Dezember geplant. Der Präsident mußte jedoch wegen innenpolitischer Probleme kurzfristig
absagen.
Gelder veruntreutUSA. Der Bischof der Diözese Belleville, Mons. Edward Kenneth Braxton, hat
mit Geld, das für die Mission bestimmt war, liturgische Kleidung gekauft. Sammlungen des Weltmissionssonntags
gingen nicht – wie vorgeschrieben in die Mission – sondern wurden in eine neue Mitra und Tunika investiert.
Der Bischof soll von dem Geld außerdem liturgische Gewänder für zwei neugeweihte Diakone und zwei neugeweihte
Priester eingekauft haben.
Neue WebseiteÖsterreich. Eine neue Webseite beschäftigt sich mit dem Thema
„Christianophobie“. Darunter versteht man laut der Betreiberin
Gudrun Kugler eine „irrationale Furcht
vor oder Haß gegenüber Christen oder dem Christentum im Allgemeinen“. Christianophobie manifestiere
sich in der „schrittweisen Marginalisierung von Menschen mit christlichen Überzeugungen“.
Menschen statt
MäuseDeutschland. Die Welt ist zu einem riesigen Labor geworden. Das erklärte Stefan Rehder in einem
Artikel für die katholische Zeitung ‘Tagespost’ über die jüngsten Ereignisse in der Bioethik. Es gehe
darum, ob der Mensch zu einer bloßen Ware werde. Menschen experimentierten unter dem Deckmantel der „Ethik
des Heilens“ nicht mehr länger nur mit Mäusen und Ratten, sondern mit Menschen. Ziel dieser Experimente
sei, die Evolution des Menschen in die eigene Hand zu nehmen und den Menschen neu zu erschaffen.
Keine
Schlagzeilen„Die Wahl war kürzer als eine durchschnittliche Pfarrgemeinderatssitzung. Daß die Einigung
so zügig fiel, hat unter anderem mit der viertägigen informellen Beratungsphase zu tun, die der Wahl
vorausging. […] Der neue Ordensgeneral gehört indessen nicht zu jenen Jesuiten, die international Schlagzeilen
gemacht haben.“
Aus einem Bericht der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ über die Wahl des
neuen Jesuitengenerals Pater Adolfo Nicolás.