Donnerstag, 24. Januar 2008 08:09
Alte Messe für die Ökumene + Liturgische Wandlung? + Kaum noch eine religiöse Erziehung + Homo-Darsteller macht Selbstmord + Ein wenig kurios
Alte Messe für die ÖkumeneVatikan. Papst Benedikt XVI. sprach bei der gestrigen Generalaudienz über
die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Dabei erinnerte er an die Bischofsliturgie der alten Kirche.
Dort rief der Bischof nach der Predigt: „Conversi ad Dominum!“. Dann standen er und die Gläubigen auf,
um sich gen Osten zu richten: „Alle wollten hin zu Christus schauen“ – so der Papst. Zum modernen Ökumenismus
sagte Benedikt XVI., daß das Geschenk der Einheit nur im gemeinsamen Blick auf Christus zu finden sei.
Liturgische Wandlung?Irland. Der liberale Bischof von Cloyne und frühere Privatsekretär von Papst
Johannes Paul II., Mons. John Magee, wird am Osterdienstag in seiner Kathedrale eine Alte Messe zelebrieren.
Das berichtete die ‘St. Colman’s Society for Catholic Liturgy’. Kürzlich wollte der Bischof die Kathedrale
noch mit dem
Preßlufthammer zerstören.


Verleihung der ‘Missio canocia’
Kaum noch eine religiöse ErziehungDeutschland. Am 19. Januar
erhielten 24 Absolventen der von der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Benediktbeuern angebotenen
Zusatzqualifikation Religionspädagogik die vorläufige Erlaubnis zur Erteilung von katholischem Religionsunterricht.
Sie können nun in allen deutschen Diözesen nebenamtlich an Grund-, Haupt- und Sonderschulen Religion
unterrichten. Oberstudiendirektor Ludwig Rendle, der die Urkunden überreichte, wies darauf hin, daß
heutzutage in vielen Familien kaum noch religiöse Erziehung stattfinde. Daher komme dem schulischen Religionsunterricht
eine ganz wichtige Rolle zu.
Homo-Darsteller macht SelbstmordVereinigte Staaten. Der australische Schauspieler
Heath Ledger (28) hat sich in seiner Wohnung in New York mit Schlaftabletten umgebracht. Ledger war mit
der Rolle als sodomistischer Cowboy in dem
Homo-Propagandafilm „Brokeback Mountain“ berühmt geworden.
Der Schauspieler hat nach ersten Angaben keine Abschiedsbriefe hinterlassen. Für Mittwoch war eine Autopsie
geplant.
Ein wenig kurios„Eine Kirche voller Narren mitten in der Weihnachtszeit – ein wenig kurios
mutete schon an, was sich da am Freitagabend in St. Gallus tun sollte. Zum „1. Flörsheimer Fastnachtsgottesdienst“
hatte die katholische Kirchengemeinde geladen – und da die Kampagne in diesem Jahr so kurz ist, sahen
die Verantwortlichen keine andere Möglichkeit, als die bunt kostümierte Narrenschar vor Weihnachtsbaum
und Krippe zu versammeln, um erstmals die Hochzeit der Fastnacht ausdrücklich mit Gottes Segen zu beginnen.“
Aus einem Artikel der Tageszeitung ‘Frankfurter Neue Presse’ vom 7. Januar.