Freitag, 25. Januar 2008 15:46
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz tritt zurück. Selten ist ein Bischof von kirchenfeindlichen Medien so gelobt worden wie dieser Prälat. Ein Kommentar von Maria Fleischer.


Wird der nächste Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz ein Mann nach dem Herzen Gottes?
(kreuz.net) Ich möchte über Kardinal Karl Lehmann von Mainz kein Urteil fällen. Dies ist etwas, was
nur Gott alleine zusteht.
Nur er kann in die Seelen der Menschen schauen. Er alleine ist der Richter.
Aber es heißt auch in der Heiligen Schrift: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
Schauen ich
mir die Früchte an, die aus der Seelsorge des Hirten Lehmann im Bistum Mainz erwachsen sind, so fällt
es mir schwer, gute Früchte zu finden.
Das gleiche gilt übrigens auch für die anderen deutschen Bistümer.
Nur in Mainz, dem Bistum des Vorsitzenden, und in Aachen, dem Bistum des stellvertretenden Vorsitzenden
der Deutschen Bischofskonferenz, sieht es besonders düster aus.
Beide Bistümer scheinen mir völlig
zersetzt zu sein.
Jetzt steht die Neuwahl des Vorsitzenden der Deutschen Bischofkonferenz an.
Abgesehen
davon, daß die Einrichtung von Bischofskonferenzen sehr fragwürdig ist und es nicht der Wille Gottes
sein kann, daß ein Bischof sich hinter der Mehrheit seiner Kollegen versteckt, ist es wichtig, daß der
nächste Vorsitzende ein Bischof nach dem Herzen Gottes ist – wenn ein solcher Bischof in Deutschland
überhaupt noch zu finden ist.
Wie das Beispiel Kardinal Lehmann zeigt, wird der Niedergang der Kirche
in Deutschland nicht durch viele Aktivitäten, Sitzungen, Veranstaltungen und Gespräche gestoppt.
Es
gibt meines Erachtens nur ein wirksames Mittel, um den Untergang aufzuhalten: das Gebet, vor allem das
Gebet vor dem Tabernakel oder vor dem ausgesetzten Allerheiligsten.
Bitten wir Gott, daß der nächste
Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ein Mann nach dem Herzen Gottes ist.
Bestürmen wir den Himmel,
daß der tragische Verfall der Kirche in Deutschland gestoppt wird.
Rufen wir die Gottesmutter, die Engel
und Heiligen zur Hilfe, daß sie für uns eintreten.
Bitten wir nicht zuletzt die Priester, daß sie
möglichst viele Andachten vor dem ausgesetzten Allerheiligsten ermöglichen, damit die Menschen, sofern
sie es wollen, Gelegenheit finden, den Heiland inniger kennenzulernen – was für ihre ewige Erlösung
so notwendig ist.