Sonntag, 27. Januar 2008 11:56
Deutschland und Israel – aus der Geschichte nichts gelernt?
Die auf Verbrechen der Vergangenheit bezogene Empörungsrhetorik dient vor allem dazu, von Schandtaten der Gegenwart abzulenken. Von Günter Annen.
Der KZ-Arzt Josef Mengele bei Menschenversuchen.
Der KZ-Arzt Josef Mengele bei Menschenversuchen.
(kreuz.net, Weinheim) Der 27. Januar wurde von den Vereinten Nationen zum weltweiten „Holocaust-Gedenktag“ ausgerufen.

An diesem Tag gedenkt die UNO des nationalsozialistischen Massenmordes an den Juden sowie an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee des sowjetischen Diktators und Massenmörders Josef Stalin († 1953).

63 Jahre nach diesem denkwürdigen Ereignis muß die Frage erlaubt sein, was die beiden Staaten Deutschland und Israel aus diesen schrecklichen Ereignissen gelernt haben.

In der Zeit des Dritten Reiches sprach ein diktatorischer Schurkenstaat einer ganzen Gruppe von Menschen – überwiegend Juden – das Lebensrecht ab.

Viele wurden verfolgt, in Konzentrationslager gesperrt, gefoltert, ermordet.

Nicht wenige wurden von angeblichen Ärzten und sogenannten Wissenschaftlern als Menschenmaterial für grausame Experimente und Versuche mißbraucht.

War das Menschenmaterial nicht mehr brauchbar, wurde es entsorgt. So einfach war das damals.

Wie ist es heute, 63 Jahre nach Auschwitz? In Israel werden ungeborene Menschen vor ihrer Geburt ermordet.

Dieses Menschenmaterial wird dann für Geld nach Deutschland verkauft, damit deutsche angebliche Ärzte und sogenannte Wissenschaftler wieder wie in den alten Tagen experimentieren können.

Ungeborenen Menschen wird in Israel das Lebensrecht abgesprochen wie damals den Juden in Deutschland.

Das sind die demokratischen Verbrechen einer Krimokratie.

Man muß sich wundern, daß der Staat Israel bei dem heute stattfindenden Babycaust mitmacht und damit Geld verdient und sich gleichzeitig von der unschuldigen deutschen Nachwelt Millionen von Euro an Entschädigung für die Verbrechen der Nationalsozialisten zahlen läßt.

Es ist auch zu erwähnen, daß die Tötungsrate an ungeborenen Juden in Israel dreimal höher ist als die entsprechende Schlachtungszahl in Deutschland.

Es bleibt daher festzuhalten: Geschichte ist nur insoweit von Wert, als die Menschen auch aus der Geschichte lernen.

Der Verfasser ist Vorsitzender der Initiative Nie Wieder! e.V. in Weinheim bei Mannheim.
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