Montag, 28. Januar 2008 08:07
Gott ist der Boß + Geist oder Ungeist? + Illegale Verteilung + Ex-Kommunist gegen Abtreibung + Stetig sinkendes Interesse
Gott ist der BoßVatikan. Beim gestrigen Engel des Herrn entließ Papst Benedikt XVI. Friedenstauben
in die Freiheit und erklärte den Ausdruck „Evangelium“. Dieser habe ursprünglich Ankündigungen der
römischen Herrscher bezeichnet. Die Übernahme dieses Wortes im Christentum bedeute, daß „Gott der Herr
der Welt ist – nicht der jeweilige politische Herrscher.“
Geist oder Ungeist?Vatikan. Am 25. Januar
berichtete die deutschsprachige Webseite von Radio Vatikan über den
Tod von Pater Andreas Hönisch Dieser
sei im Jahr 1988 aus der Gesellschaft Jesu ausgeschlossen worden, weil er „sich innerlich vom Geist des
Ordens entfernt habe“ – wußte der Papstsender, dessen deutschsprachiger Zweig von einem Jesuiten geleitet
wird.
Illegale VerteilungBrasilien. Die Stadtverwaltung von Recife in Brasilien will während des Karnevals
eine massenweise Verteilung der lebensgefährlichen ‘Pille danach’ organisieren. Der Erzbischof der Stadt,
Mons. José Cardoso Sobrinho (74), kritisierte das Vorhaben. Er warnte, daß die Benutzer des Hormonpräparates
exkommuniziert seien. Die Verteilung nannte er illegal, weil in Brasilien die Kinderabtreibung verboten
ist.
Ex-Kommunist gegen AbtreibungNicaragua. Der ex-kommunistische Präsident von Nicaragua, Daniel
Ortega, hat am 17. Januar skandinavischen Parlamentariern erklärt, warum die Kinderabtreibung bestraft
werden muß. Europäische Regierungen wollen Nicaragua zwingen, das Lebensrecht ungeborener Menschen zu
leugnen. Doch dagegen würden sich mehr als 80 Prozent der Bevölkerung Nicaraguas stellen – so Ortega.
Stetig sinkendes Interesse„In der Bruder-Konrad-Gemeinde in der List hat Pfarrer Reinold Bellwon ein
stetig sinkendes Interesse der Menschen am religiösen Leben registriert. Den Sonntagsgottesdienst hat
Pfarrer Bellwon, der für drei Gemeinden zuständig ist, schon gestrichen, er beschränkt sich auf Dienstag
und Sonnabend. Proteste blieben aus. »Es scheint kaum jemand etwas zu vermissen.«“
Aus einem Artikel
in der Tageszeitung ‘Hannoversche Allgemeine’ vom 18. Januar über Kirchenschließungen im Bistum Hildesheim.