Montag, 28. Januar 2008 19:05
„Ich finde die offizielle katholische Kirche viel gefährlicher“
Im Oktober hat ein Homo-Fanatiker bei der Staatsanwaltschaft Berlin offenbar ein Verfahren gegen die homo-kritische katholische Webseite ‘kreuz.net’ angestrengt.
Die homo-fanatische Internetseite 'queer.de'
Die homo-fanatische Internetseite ‘queer.de’
(kreuz.net) Die Staatsanwaltschaft Berlin hat ein Verfahren gegen die „homofeindliche radikal-katholische Website ‘kreuz.net’“ eingestellt.

Das berichtete heute die deutsche Homepage ‘queer.de’, die sich der Propagierung der widernatürlichen Unzucht widmet.

Nach Angaben der Webseite hat „ein Bürger“ im Oktober letzten Jahres Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt, weil ‘kreuz.net’ angeblich „Homosexuelle diffamiere“.

Jetzt bekam er eine Antwort von der Staatsanwaltschaft. Im Zuge der Ermittlungen sei es nicht gelungen, einen „Tatverdächtigen“ namhaft zu machen.

Grund: Die deutschsprachige Seite wird – nach Angaben von ‘queer.de’ „im amerikanischen Bundesstaat Arizona betrieben“.

Wegen der „weitgefaßten Meinungsfreiheit“ seien die „zur Anzeige gebrachten Texte in den USA nicht strafrechtlich relevant“ – erklärte die Staatsanwaltschaft weiter:

„Entsprechende Auskunftsersuchen im Wege der Rechtshilfe werden von den zuständigen US-Behörden daher regelmäßig abschlägig beschieden“.

Aus diesem Grunde könnten die Textverfasser nicht ermittelt werden, so die Staatsanwaltschaft.

Die Homepage ‘kreuz.net’ macht – nach Angaben von ‘queer.de’ – in seinen Artikeln „oft Stimmung gegen Homosexuelle und spricht ihnen ihre bürgerlichen Rechte ab“.

Homo-Ideologen würden generell als „Homo-Ideologen“ oder „Unzüchtige“ bezeichnet.

Auch spreche ‘kreuz.net’ von „Homo-Konkubinaten.“


Leser ‘splattergay’ glaubt in seinem Kommentar unter dem Artikel, daß ‘kreuz.net’ „sogar unter Katholiken nur eine kleine Minderheit“ anspreche:

„Ich finde die offizielle katholische Kirche viel gefährlicher, weil sie ein weitreichendes Machtgefüge besitzt.“

Leser ‘Roy’ weiß, daß ‘kreuz.net’ der Katholischen Kirche in Deutschland sogar sehr mißfalle.

Ein von ‘Roy’ nicht namentlich genannter Bischof habe bestätigt, daß diese Seite „absolut gar nichts mit der Katholischen Kirche zu tun hat“.

Auf ‘kreuz.net’ werde nicht nur gegen Homo-Ideologen gehetzt, sondern auch der Holocaust geleugnet und eine freimaurerische Weltverschwörung zusammengesponnen – bezeugt der Homo-Unzüchtige:

„Im Grunde handelt es sich da um einen Haufen geisteskranker Häretiker. Viel schlimmer sind allerdings noch die Kommentare.“

Leser ‘Stefan’ hält ‘kreuz.net’ und dessen Macher für einen „Furz im Wind“.

Leser ‘Neugieriger’ möchte von der „Scheiße, die [aus ‘kreuz.net’] rauskommt, auf den Arsch schließen“.

Leser ‘Marek’ hofft auf eine Repression durch die deutsche Staatsgewalt:

„Bei anderen Seiten sind die deutschen Staatsanwaltschaften und die deutsche Politik sehr schnell mit Sperrverfügungen, die zwar die Seite nicht abschalten, aber zumindest die Zugriffe darauf von deutschen Rechnern unterbinden.“

Dem Leser ‘Stromboli’ gefällt der reaktionäre Vorschlag: „Wenn man schon das Aufsuchen einer Pornosite mit pädophilem Inhalt straffällig macht, warum dann nicht das Aufsuchen einer Seite mit beleidigenden und volksverhetzenden Inhalten.“

Das gibt dem Leser ‘Ralf’ Gelegenheit, aus ganzem Herzen über das Los der deutschen Homo-Unzüchigen zu jammern:

„Es ist unselige alte Tradition in Deutschland, daß die Hetze gegen Schwule und Lesben nicht strafrechtlich verfolgt wird.“
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