Samstag, 2. Februar 2008 17:07
Sex-Ideologin mit Schuldgefühlen
In Deutschland gibt es ein neues Phänomen: Religiöse Veranstaltungen werden von Sex- und Homo- Ideologen terrorisiert.
Webseite des evangelikalen Jugendkongresses 'Christival'
Webseite des evangelikalen Jugendkongresses ‘Christival’
(kreuz.net) Der lebensfeindliche Verein ‘Pro Familia’, der zum internationalen Abtreibungs- netzwerk ‘Planned Parenthood’ gehört, hat den evangelikalen Jugendkongreß ‘Christival’ angegriffen.

Der Kongreß wird von mehr als hundert konservativen evangelikalen Gruppierungen organisiert und findet zwischen dem 30. April und dem 4. Mai in Bremen statt.

Er steht unter dem eher seicht klingenden Motto „Jesus bewegt“.

Laut einem Bericht der Berliner ‘Tageszeitung’ hat das Abtreibungsnetzwerk ‘Pro Familia’ kürzlich vor einem Workshop gewarnt, der am Festival veranstaltet wird und den Titel trägt: „Sex ist Gottes Idee – Abtreibung auch?“.

Das Seminar wird von Markus Arnold geleitet, der bei der Heidelberger Schwangerenberatung ‘Die Birke’ tätig ist.

In der Beschreibung zum Seminar heißt es: „Ungewollt schwanger – was nun? Oft kommt das Kind zu einem ungünstigen Zeitpunkt, es gibt finanzielle Schwierigkeiten, Partnerschaftsprobleme etc. Kann eine Abtreibung meine Probleme lösen?“

Die Geschäftsführerin der familien- und lebensfeindlichen deutschen Gruppierung ‘Pro Familia’, Annegret Siebe, stößt sich insbesondere an der Webseite des Vereins ‘Die Birke’.

Dort wird festgestellt, daß Frauen nach einer Vergewaltigung das Vergewaltigungstrauma besser aufarbeiten, wenn sie ihr Kind zur Welt bringen.

Wörtlich heißt es auf der Webseite:

„Nach ungefähr dreißig Jahren Schwangerschaftskonfliktberatung bleibt klar festzuhalten: Nahmen Frauen anschließend eine Abtreibung vor, fügten sie dem ersten lebenslangen Trauma ein zweites lebenslanges Trauma hinzu; jene Frauen, die Beistand erhalten und ihr Kind austragen (also die konstruktive Krisenbewältigung wählten), leiden nachweislich deutlich weniger unter der Vergewaltigung – und sie sind weit davon entfernt, ihr Kind (etwa) zu hassen.“

Frau Siebe glaubt, daß der Verein ‘Birke’ eine „gedrehte Wertung“ vornehme. Dabei sei das Leben des Kindes „mehr wert“ als das Leben einer „Frau“ – seufzt sie.

Die Kämpferin für die vorgeburtliche Kindertötung findet es „bedrohlich“, wenn solche Ansichten auf einer Tagung mit 20.000 jugendlichen Teilnehmern vertreten werden.

Sie befürchtet auch, daß es auf dem Seminar keine offene Auseinandersetzung gebe. Die Falschheit der vorgeburtlichen Kindesmorde werde von vornherein festgestellt.

Das verstoße gegen ein angebliches „Menschenrecht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung“.

Frau Siebe hat auch Probleme mit Veranstaltungen, die zur Keuschheit vor der Ehe mahnen.

„Wer dagegen verstößt – und das tun Jugendliche – bekommt Schuldgefühle“, so Frau Siebe mitfühlend.

Erst Anfang Januar wetterte der notorische Grüne Volker Beck gegen den Jugendkongreß ‘Christival’, weil ein Workshop Homo-Versuchten einen Auswege aus ihrer Bedrängnis aufzeigen wollte.

Der Angriff des militanten Homo-Ideologen war von Erfolg gekrönt. Das Seminar wurde abgesagt.
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