Mittwoch, 6. Februar 2008 16:04
Anschließend konnten die Jugendlichen im eigens zur Disco umgebauten Pilgersaal ordentlich „abshaken“. Von Wolfgang Paset, Jugendleiter im Dekanat Wiener Neustadt.


Firmlingstreffen bei den Steyler Missionaren
(kreuz.net, Maria Enzersdorf) „I’m on fire“ – ich brenne – war das Motto des Firmfestes der Katholischen
Jugend Süd. Das Fest ging am letzten Sonntag im Missionshaus der Steyler Missionare in Maria Enzersdorf
südlich von Wien über die Bühne.
Die ersten Firmlinge trafen um 14.15 Uhr im Missionshaus ein. Vorher
hatten einige der insgesamt vierzig großteils ehrenamtlichen Mitarbeiter bereits fünf Stunden gearbeitet,
um die Räumlichkeiten für das Firmfest herzurichten.
Am Ende waren es fast hundert Firmkandidaten aus
zehn Pfarren. Sie füllten zusammen mit ihren zwanzig Firmbegleitern die ansonsten stillen Klostergänge.
Gleich nach ihrer Ankunft vertrieben sich die Teilnehmer die Wartezeit in der „Funstreet“.


Das Motto des Treffens lautet: „I’m on fire“ – Ich brenne
Hier konnte
man unter anderem trommeln und Didgeridoo spielen, Buttons gestalten, seine Fähigkeiten am Nagelstock
testen oder einen neuen Rekord beim „Filzpatschenrutschen“ aufstellen.
Anschließend besuchten die Jugendlichen
einen der dreizehn Workshops. Das Angebot reichte von kreativen Tätigkeiten bis hin zur Beschäftigung
mit gesellschaftspolitischen Themen.
Unter dem Titel „Händikäp“ setzten sich die Firmkandidaten mit
der Situation körperbehinderter Menschen auseinander.
Schwester Hemma Jaschke von den Steyler Missionsschwestern
informierte in ihrem Workshop – dem Veranstaltungsort entsprechend – über das Thema Mission.
Weiter
ging es mit einer gemeinsamen Wortgottesfeier in der Krypta. Pater Franz Helm wünschte den Firmkandidaten
die „Power von Gott“. Er lud sie in seiner Predigt ein, sich vom Feuer des Geistes anstecken zu lassen:
„Denn nur wer selbst brennt, bewegt auch etwas“, so Pater Helm.
Der Gottesdienst wurde musikalisch von
den „Jesus Freaks“ aus der Pfarre Neu Guntramsdorf gestaltet.
Anschließend konnten die Jugendlichen
im eigens zur Disco umgebauten Pilgersaal ordentlich „abshaken“.


Die Jugendlcihen erlebten ein „gelungenes Fest“.
Den besinnlichen Abschluß bildeten
ein Lagerfeuer und Segensworte von Vikariatsjugendseelsorger Werner Pirkner.
„Es war ein gelungenes Fest“ –
freut sich die Organisatorin, Gertraud Dangl-Zlabinger, Jugendleiterin im Dekanat Mödling.
Ihr Resümee:
„Die Stimmung war einfach gut. Die ehrenamtlichen Workshopleiter waren so begeistert, daß sie wieder
mitmachen wollen.
Die Begeisterung, die wir bei allen Anwesenden erleben konnten, entschädigt uns für
die viele Arbeit, die für das Zustandekommen des Festes nötig war.“