Donnerstag, 7. Februar 2008 18:45
Die linkssozialistischen Homo-Ideologen haben mit den nationalsozialistischen Sexualpolitikern mehr Gemeinsamkeiten, als sie wahr haben wollen. Von Lars Chr. Trebuhr.
(kreuz.net) Der Berliner Sexualforscher Magnus Hirschfeld († 1935) behauptete, daß die sexuelle Orientierung
biologisch verankert sei.
Hirschfeld war ab dem Jahr 1919 Gründer und Direktor des Berliner Instituts
für Sexualwissenschaft.
Seine Position wird heute von der linkssozialistischen Homofront bis aufs Blut
bekämpft.
So stellte der Homo-Ideologe
Martin Dannecker vom sexualwissenschaftlichen Institut der Universität
Frankfurt in einem Gutachten für die deutsche Bundesregierung fest:
„Alle in der Vergangenheit angestellten
Versuche, die Homosexualität biologisch zu verankern, müssen als gescheitert bezeichnet werden“.


Homo-Ideologen mißbrauchen auch Hunde für ihre Propaganda
Dabei
schließt er die Genforschung, Hirnforschung, Hormonforschung und Zwillingsforschung ausdrücklich mit
ein.
Ähnlich äußerte sich der ehemalige Direktor des inzwischen geschlossenen sexualwissenschaftlichen
Instituts, Volkmar Sigusch (67).
Er sieht in modernen Autoren, die Homosexualität biologisch oder gar
evolutionsbiologisch verankert sehen, Nachfolger der faschistischen Gesellschaftsbiologie aus der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Der giftgrüne Homo-Ideologe Volker Beck schwingt ebenfalls die Nazi-Keule
gegen alle Vertreter einer biologisch bestimmten Homosexualität – so in einem ‘Spiegel’-Artikel Mitte
der 90er Jahre.
Beck hat – wie fast alle linksideologischen Politiker aus dem Sumpf der 68er – nur verzerrte
Kenntnisse von nationalsozialistischer Politik und Wirklichkeit.
Geleitet von Interessen nach Rechtfertigung
ihrer eigenen Politik, entwickeln sie eine selektive Konstruktion der Nazizeit als Negativ-Projektion
ihres aktuellen Politikdesigns.
Tatsächlich hatte der Hauptstrom der sexualpolitischen Auffassungen
in der Nazizeit mit der Mehrheit der heutigen liberalen Sexualpolitiker eine größere Schnittmenge, als
diesen lieb ist.
Zwar wurde von manchen nationalsozialistischen Ärzten die These vertreten, daß Homosexualität
im Erbgut verankert wäre – also die gleiche Position wie die der Homopropagandisten im Gefolge von Magnus
Hirschfeld, der ebenfalls Mitglied in der ‘Gesellschaft für Rassenhygiene’ war.
Aber die publizistischen
Meinungsführer der nationalsozialistischen Sexualpolitik beurteilten das Phänomen Homosexualität differenzierter.
Die vielgelesene Zeitschrift der SS ‘Das schwarze Korps’ – immerhin mit einer Auflage zwischen 500.000
und 700.000 Exemplaren – veröffentlichte ab 1935 zahlreiche Stellungnahmen zum Thema Homosexualität.
Die Zeitschrift verbreitete die Grundthese, daß in jedem Menschen eine gewisse Veranlagung zu gleichgeschlechtlichen
Tendenzen vorhanden sei. In bestimmten Entwicklungsperioden seien insbesondere Männer für homosexuelle
Zuneigungen besonders empfänglich:
„Das Triebleben erwacht in einem Altersstadium, in dem das andere
Geschlecht noch nicht als bewußtes Wunschbild erscheinen kann.“
Diese Auffassungen haben mit den dekonstruktivistischen
Positionen der heute verbreiteten Gendertheorie große Ähnlichkeiten, die da lauten:
Von seiner Anlage
her habe der Mensch nur eine diffuse geschlechtliche Orientierung. Diese Uneindeutigkeit der sexuellen
Identität lasse eine spätere Gestaltung der Geschlechtsorientierung offen.
Unter diesem Aspekt hat
die heutige linksliberale Gendertheorie in nationalsozialistischen Gedankenkreisen einen ihrer Ursprünge.
Dafür spricht auch, daß einer der Väter des modernen Dekonstruktivismus, der Belgier Paul de Man,
sich während der deutschen Besatzung in Belgien als Kollaborateur und Sympathisant der Nationalsozialisten
betätigt hat.
Aus der Grundannahme der diffusen Offenheit und damit Formbarkeit von menschlicher Geschlechtlichkeit
folgern die braun- und rotsozialistischen Jünger allerdings völlig unterschiedliche Handlungsstrategien.
Während die Nationalsozialisten die festgefahrene homosexuelle Orientierung aus den Betreffenden mit
brutalen Mitteln herausprügeln wollten, propagieren die heutigen Gender- und Homoideologen eine gegen
Natur und Schöpfungsordnung gerichtete Indifferenz der Geschlechtlichkeit.
© Titelbild: Wright Reading,
CC
© Hundebild: Frank Farm, CC