Sonntag, 10. Februar 2008 07:51
Beim Papst beichtenVatikan. Am Karfreitag wird der Papst – wie jedes Jahr – im Petersdom Beichten hören.
Der Vatikanist der deutschen ‘Bildzeitung’, Andreas Englisch, erklärte, daß jeder Rombesucher das Gück
haben könne, zufällig beim Papst zu beichten. In dem Fall frage ein Mitarbeiter des Vatikan: „Möchten
Sie auf Deutsch beichten?“ Nach einer Sicherheitskontrolle werde der Beamte dann offenbaren: „Sie werden
jetzt gleich bei Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. beichten.“
Öffentliche KampagneDeutschland.
Die Aktion ‘SOS Leben’ hat eine öffentliche Kampagne gegen die verbrauchende Stammzellenforschung in
Deutschland gestartet. Dazu hat sie eine Internet-Aktion gestartet (
hier). Diese bietet die Möglichkeit,
sich mittels einer Email-Postkarte an die Fraktionsvorsitzenden der großen deutschen Parteien zu wenden.
Die Aktion unterstützt auch den Gesetzentwurf des Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe und weiterer 51
Abgeordneten. Dieser fordert ein komplettes Verbot der Embryonen-Tötung zwecks Herstellung menschlicher
Stammzellen.
Was ist Pornographie?Deutschland. Aufnahmen nackter Männer mit erigiertem Geschlechtsteil
sind nach Auffassung des Berliner Kammergerichts keine verbotene Pornographie. Das berichtete die deutsche
Tageszeitung ‘Die Welt’ am 8. Februar. Mit ihrer Feststellung beendeten die Richter einen jahrelang schwelenden
Rechtsstreit um einen im Internet verkauften Homo-Kalender. Der Kalender sei nicht reißerisch auf die
Erregung sexueller Reize ausgerichtet – erklärten die Richter treuherzig: Bei der Betrachtung des „Gesamtkunstwerks“
sei zu erkennen, daß die Darsteller einen „selbstbewußten Eindruck“ hinterließen.
Keine Chance für
die SodomieRußland. 84 Prozent der Russen halten die Sodomie für moralsch inakzeptabel. Das ergab
eine Umfrage des russischen Meinungsforschungsinstituts ‘Levada-Zentrum’ im Dezember. Noch vor einem Jahr
ergab eine angebliche Umfrage, daß nur 47 % der Bevölkerung die Homosexualität ablehnen.
Ohne Christus
kein Heil„Theologisch ist diese Neufassung [der Karfreitagsfürbitte] für den traditionellen Ritus
ein Mittelweg. Sie ist ‘konservativer’ als der Text von 1970 – denn der ließ die Frage offen, auf welchem
Weg Gott die Juden zum Heil führt. Und sie ist weniger polemisch als die alte Version von 1962, die von
Verblendung und Finsternis sprach. Doch sie kehrt eindeutig zu der Aussage zurück, daß alle Menschen,
also auch die Juden, nur über Christus zum Heil gelangen. Ein Aufruf zur Judenmission ist dies dennoch
nicht, wie Kardinal Walter Kasper – im Vatikan zuständig für die Kontakte zum Judentum – feststellte.“
Der Chefredakteur der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ Ludwig Ring-Eifel in einem Kommentar zur neu
formulierten Karfreitagsfürbitte.