Mit Begeisterung hat eine Ordensgemeinschaft, die der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. nahesteht, die vom Papst geänderte altrituelle Karfreitags-Fürbitte begrüßt.
Die traditionalistischen Redemptoristen auf der Insel Papa Stronsay
(kreuz.net) Die der Priesterbruderschaft St. Pius X. nahestehenden „Transalpinen Redemptoristen“ übernehmen
die durch Papst Benedikt XVI. angeordnete Neufassung der Karfreitags-Fürbitte für die Juden im Alten
Ritus.
Die Transalpinen Redemptoristen sind ein unabhängiger Orden mit 25 Mitgliedern. Sie leben auf
der kleinen Insel Papa Stronsay im äußersten Nordosten Schottlands.
Die Insel gehört zur Gruppe der
Orkney Inseln und hat eine Oberfläche von nur 75 Hektaren. Ihr höchster Punkt befindet sich 13 Meter
über der Meeresoberfläche. Die Insel ist seit 1999 im Besitz der Gemeinschaft.
Die Gemeinschaft folgt
der Redemptoristenregel, wird aber von der Hierarchie der katholischen Kirche nicht anerkannt.
Diesen
Januar hat die Gemeinschaft auch ein Kloster in der Stadt Christchurch in Neuseeland eröffnet.
Am 8.
Februar äußerte sich der Gründer und Generalvikar des Ordens, Fr. Michael Mary, C.SS.R., in einer Stellungnahme
zu der neuformulierten Karfreitagsbitte für die Bekehrung der Juden:
„Mit bereitwilligem Gehorsam werden
die Transalpinen Redemptoristen die neu promulgierte Fürbitte für die Juden übernehmen, wie sie durch
seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. am 4. Februar 2008 angeordnet wurde.“
Nach Angaben der Webseite
‘stjosef.at’ ist die Haltung der Transalpinen Redemptoristen in dieser Frage insofern von Bedeutung, als
man daraus möglicherweise auf eine Absprache mit der Piusbruderschaft schließen könne, welche die neuformulierte
Fürbitte dann eventuell ebenfalls übernehme.
Bereits am 20. Januar hatte sich die Gemeinschaft hinter
den Papst gestellt, nachdem es einem linksradikale Pöbel gelungen war, einen Besuch von Benedikt XVI.
an der römischen Universität ‘La Sapienza’ zu verhindern.
Damals erklärte die Gemeinschaft auf ihrem
Weblog:
„Heute vereinigen wir uns mit den Millionen Seelen weltweit, die ihre Unterstützung und Liebe
für den Heiligen Vater zum Ausdruck bringen. Ganz besonders und aus der Tiefe unseres Herzens danken
wir ihm für das Motu Proprio vom 7. Juli 2007.“
Die Erklärung schloß mit dem Ausruf: „Viva Pope Benedict
XVI!“