Montag, 11. Februar 2008 09:23
Die Mädchengesichter werden freundlich genießerisch
Sie wissen nicht, wie das geht mit dem Sex? Kein Problem: Die Erzdiözese München Freising liefert eine Gebrauchsanweisung, wie man die kirchliche Jugend wirksam verderben kann.
Bild aus einer Broschüre der Erzdiözese München Freising
Bild aus einer Broschüre der Erzdiözese München Freising
(kreuz.net) Bereits seit einiger Zeit gibt die sogenannte „Fachstelle für Medien und Kommunikation der evangelischen und katholischen Kirche“ im Erzbistum München-Freising eine Sex- Gebrauchsanweisung für junge Menschen heraus.

Es handelt sich dabei um einen zwanzigminütigen, dänischen Zeichentrickfilm auf einer DVD. Er zeigt eindrucksvoll, wie man „die Sache“ in die Hand nehmen muß.

Natürlich werden auch Selbstbefriedigung und Homosexualität verherrlicht.

Zu der DVD gibt es auch ein aufschlußreiches Begleitheft mit Erläuterungen.

In der Broschüre kann man Dinge lesen wie: „In deiner Vagina ist ein dünnes Häutchen. Es platzt beim ersten Mal, wenn du es mit einem Jungen machst.“


Eine entsprechende Illustration weist Jugendliche darauf hin, daß „wir auch sexuelle Gefühle im und um den After“ haben.

Die Broschüre beschreibt auch die Szenefolge im Film. Hier eine Auswahl:

„Hand streichelt Kitzler und Umgebung. Darstellung weiblicher Organe“

„Hand zieht die Vorhaut am Penis vor und zurück oder dreht sie an der Eichel hin und her. Darstellung der Onanie von Jungen“

„In der Mitte des Bildes ein schlecht riechender Penis, umgeben von abweisenden Mädchengesichtern“

„Beim Hinweis auf das tägliche Waschen läuft Wasser über den Penis und die Mädchengesichter werden freundlich genießerisch“

„Frauen sollen immer ein Condom dabei haben“

„Zwei Frauen umarmen, streicheln und küssen sich, »deine Gefühle gehören dir«“

„Zwei Männer umarmen, streicheln und küssen sich, »meistens sind es die anderen, die Probleme damit haben«“


Die Stärke des Zeichentrickfilms wird im Begleitheft so dargestellt, daß er „endlich einmal anspricht und zeigt, was alle wissen wollen: Wie geht Selbstbefriedigung, wie sehen die Geschlechtsorgane aus, wie funktioniert was…!“

Die Herausgeber empfehlen den Film unter anderem für die sogenannte schulische Sexualaufklärung, zum Beispiel in Biologie, Gesellschaftslehre und Religion ab dem 6. Schuljahr.

Als Zielgruppen werden unter anderem Jugendgruppen in Jugendzentren, kirchliche Jugendgruppen in der Gemeindearbeit oder Pfadfinder angegeben.

Die Verbreitung des umstrittenen Zeichentrickfilms begann unter der Verantwortung von Kardinal Friedrich Wetter von München Freising.

Jetzt stellen Beobachter in München die Frage, ob sich unter dem neuen Erzbischof, Mons. Reinhard Marx, in dieser Hinsicht etwas ändern wird.
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