Dienstag, 12. Februar 2008 11:10
Die deutsche Bischofskonferenz hat heute den Erzbischof von Freiburg, Mons. Robert Zollitsch, zum neuen Vorsitzenden gewählt.


Erzbischof Robert Zollitsch
(kreuz.net, Würzburg) Erzbischof Robert Zollitsch (69) ist als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz
auf sechs Jahre gewählt. Das gab die deutsche Bischofskonferenz heute vormittag bekannt.
Der Erzbischof
folgt dem Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, nach.
Die katholische Nachrichtenagentur vergleicht
Mons. Zollitsch mit seinem Vorgänger Kardinal Lehmann. Er sei ebenfalls ein sogenannter „Mann der Mitte“.
Der Bischof von Aachen, Mons. Heinrich Mussinghoff, wurde erneut als stellvertretender Vorsitzender gewählt.

Der neue Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz
BiographieMons. Zollitsch wurde am 9. August 1938 in
Philippsdorf im ehemaligen Jugoslawien geboren.
Am 27. Mai 1965 empfing er in Freiburg die Priesterweihe.
Mitte Juni 2003 ernannte ihn Papst Johannes
Paul II. zum Erzbischof von Freiburg.
In der deutschen Bischofskonferenz ist Mons. Zollitsch seit September
2003 Mitglied der ‘Kommission für geistliche Berufe und kirchliche Dienste’.
Von September 2003 bis
September 2006 war er Mitglied der Glaubenskommission.
Ferner ist Erzbischof Zollitsch seit Juli 2004
Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie des Verbandsausschusses des Verbandes der Diözesen Deutschlands.
AbschiedKardinal Lehmann erklärte gestern, daß er den Vorsitz gern ausgeübt habe: „Das war’s. Jetzt
soll das ein anderer machen.“
Die Bedeutung des Amtes und seines Inhabers werde jedoch in der Mediengesellschaft
häufig überschätzt – so der Kardinal.