Mittwoch, 13. Februar 2008 11:24
Die britische Regierung hat logisch gedacht und bemüht sich seit dem vergangenen Dezember, ein Gegengewicht gegen Homo-Konkubinat und Kinderabtreibung zu fördern.

(kreuz.net) Die sozialistische britische Regierung fördert polygame Ehen. Das berichtete die rechtsgerichtete
Tageszeitung ‘Washington Times’ am 11. Februar.
Zukünftig sollen Männer mit mehreren Hausfrauen für
diese staatliche Sozialleistungen verlangen können.
Die Regelung betrifft in erster Linie moslemische
Familien.
Die Bigamie ist in Großbritannien verboten und wird mit sieben Jahren Gefängnis bestraft.
Dennoch hat die britische Justiz bisher noch nie moslemische Männer verurteilt, die im Ausland mehrere
Frauen geheiratet haben und nach ihrer Immigration mit diesen in Großbritannien weiterleben.


Zwölf trauernde Witwen. Karikatur zum Tod des zweiten Präsidenten der Mormonen, von Brigham Young, von 1877
Das islamische
Gesetz – Schariah – erlaubt es Männern, bis vier Ehefrauen zu haben. Die Polygamie ist allerdings auch
in der islamischen Gesellschaft eher selten.
Die Regierung geht davon aus, daß in Großbritannien etwa
tausend polygame Ehen existieren. Das Land besitzt sechzig Millionen Einwohner, von denen 1,7 Millionen
Moslems sind.
Der neue Beschluß rechnet mit Mehrausgaben von unter 14 Millionen Euro.
Die neue Regelung
für polygame Männer wurde im vergangenen Dezember von vier Ministerien – dem Finanz-, Arbeits-, Steuer-
und Innenministerium – beschlossen.
Die Entscheidung wurde nie öffentlich gemacht und im Januar von
Zeitungen entdeckt.
Daraufhin erklärte der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams,
daß einige Aspekte des islamischen Rechts in der britischen Rechtssprechung
„unvermeidlich“ wären.
Anderer Meinung war Williams’ Amtsvorgänger, George Carey (72). Er erklärte, daß die Einführung von
Teilen der Schariah „eine Katastrophe für die Nation“ sei.
© Titelbild: Flickr-Benützer „Tiara S“,
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