Dienstag, 19. Februar 2008 09:44
Sie ist die dritte Konkubine eines gottlosen Politikers. Ihr jüngstens Buch publizierte sie im konservativen Hausverlag des Bistums Augsburg.


Kinder sollen in Deutschland die Klappe halten
(kreuz.net) Christa Müller (51) ist Ökonomin und dritte Gattin des deutschen Politikers Oskar Lafontaine.
Wie ihr Mann gehört sie zur extremistischen deutschen Partei ‘Die Linke’. Frau Müller ist familienpolitische
Sprecherin der Partei im Saarland.
Vor zehn Jahren kämpfte sie noch für die Globalisierung.
Inzwischen
fährt sie nach Angaben der Webseite ‘Spiegel Online’ ihren Sohn Carl-Maurice (10) morgens in die Schule
und holt ihn mittags wieder ab.
Zugunsten ihres Sohnes hat Frau Müller in den letzten Jahren hochdotierte
Stellenangebote abgelehnt:
„Es gibt nichts, wofür ich mich von meinem Sohn trenne. Es gibt keine höhere
Motivation als die Liebe.“
Von Elterngeld und 750.000 Betreuungsplätze in Deutschland hält sie nichts:
„Dann würden für zwei Drittel der ein- bis dreijährigen Kinder Plätze angeboten. Dabei wollen nur
30 Prozent der deutschen Eltern ihr Kind betreuen lassen“ – so Frau Müller vor ‘Spiegel Online’.
Krippen
seien schädlich für das Kindeswohl. 17 Prozent der Krippenkinder würden später verhaltensauffällig.
Das Krippenland Schweden habe sich aggressive, gewalttätige Jugendliche herangezogen.
Kinder „brauchen
eine feste Bindungsperson während der ersten drei Jahre“ – so Frau Müller. Die beste Bindungsperson
für das Kind sei die Mutter.

Darüber hat die Politikerin ein Buch mit dem Titel „Dein Kind will dich“
geschrieben. Der Buchdeckel zeigt ein Bild von Mama Müller mit Sohn.
Das Werk fordert ein monatliches
Erziehungsgehalt – 1600 Euro im ersten, 1000 Euro im zweiten und dann 500 Euro bis zum 20. Lebensjahr
des Kindes.
Es ist auch eine scharfe Kritik an der deutschen Familienministerin Ursula von der Leyen
(49):
„Deutschland ist kinderfeindlich. Am kinderfeindlichsten sind die deutschen Politiker, allen voran
Ursula von der Leyen“ – schreibt Frau Müller gleich zu Beginn ihres Buches.
Die großen Verlage Deutschlands
wollten die Thesen von Frau Müller nicht publizieren. Darum erschien das Werk schließlich im bistumseigenen
Sankt-Ulrich-Verlag in Augsburg.
In Sachen Familienpolitik sieht Frau Müller „keine Widersprüche“ zwischen
ihr und Bischof Walter Mixa von Augsburg: „Der macht linke Politik.“
Dagegen wolle die deutsche Wirtschaft
die Kinder von den Frauen wegorganisieren, um mehr Arbeitskräfte zu bekommen.
Gleichzeitig würden damit
die Löhne der Männer gedrückt.
Früher sei sie durch die feministische Bewegung beeinflußt gewesen –
gesteht Frau Müller ein. Sie habe auch die Erwerbstätigkeit der Frau betont, um nicht vom Mann finanziell
abhängig zu sein.
Dann habe sie gemerkt, daß die berufliche Karriere nicht für alle im Mittelpunkt
stehe:
„Die große Mehrheit der Frauen will sich neben einer Teilzeitarbeit oder sogar vollständig der
Familie widmen.“
Im Dezember
sprach Frau Müller bei einem familienpolitischen Kongreß der konservativen
Paneuropa-Union, an dem auch Bischof Mixa teilnahm:
„Man kann gezwungen sein, sich auch außerhalb der
Partei Mehrheiten zu suchen, um Fortschritte zu machen“ – erklärt sie dazu vor ‘Spiegel Online’.
Frau
Müller vergleicht ihren Kampf gegen die Fremdbetreuung der Kinder mit jenem gegen die Beschneidung der
Frau:
„Bei der Genitalverstümmelung handelt es sich um Körperverletzung, bei der Krippenbetreuung in
einigen Fällen um seelische Verletzung – und die ist manchmal schlimmer als Körperverletzung.“
© Titelbild:
Brian Lewandowski, CC