Freitag, 15. Februar 2008 08:04
kreuzmeldungen
Gefärbter Bericht + Und sie dreht sich doch + Botschafter abgelehnt + Bischöfe gegen Bischöfe + Liturgischer Tanz
Gefärbter Bericht

Vatikan. Die freischaffende römische Journalistin Luisa Brandl hat gestern auf ‘Stern Online’ einen Artikel über den päpstlichen Privatsekretär, Prälat Georg Gänswein, verfaßt. Der Artikel wurde von der ‘Stern’-Redaktion unter das Schlagwort „Georg Gänsweis [sic]“ gestellt und faßt Altbekanntes zusammen. Einzige Ausnahme: Frau Brandl behauptet, daß der Prälat sich seine Haare monatlich bei einem Friseur färben lasse. In Wahrheit besitzt er aber leicht meliertes Haar.

Und sie dreht sich doch

Deutschland. Das deutsche Familienministerium leugnet, daß Homosexualität therapierbar ist. Das erklärte das Ministerium auf eine Anfrage des notorischen Homo-Propagandisten Volker Beck: „Die Bundesregierung vertritt weder die Auffassung, daß Homosexualität einer Therapie bedarf, noch daß Homosexualität einer Therapie zugänglich ist.“ In der sogenannten Fachwelt habe sich die Position durchgesetzt, daß Homosexualität nicht als Störung der psychosexuellen Entwicklung beurteilt werden könne.

Botschafter abgelehnt

Vatikan. Anfang Februar hat der Vatikan den designierten argentinischen Botschafter beim Heiligen Stuhl, Alberto Iribarne, abgelehnt. Der Grund: Iribarne ist ein geschiedener und wiederverheirateter Katholik. Die Schuld für die Ablehnung trägt die argentinische Regierung, weil sie die beiden Bedingungen ignorierte, die Vatikan-Botschafter erfüllen müssen: Der Kandidat darf keine antireligiösen Positionen vertreten und keine kanonischen Unregelmäßigkeiten vorweisen, sofern er katholisch ist.

Bischöfe gegen Bischöfe

Deutschland. Der Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx, hat bei der Vollversammlung der deutschen Bischöfe das Scheitern der Europäischen Verfassung beklagt. Gleichzeitig bezeichnete er den statt dessen beschlossenen Vertrag von Lissabon als Erfolg. Ausdrücklich lobte Mons. Marx die Charta der Grundrechte. Diese verbietet eine sogenannte Diskriminierung von Sodomisten und wurde deshalb von der polnischen Bischofskonferenz verworfen. Mons. Marx bedauert, daß die Regierungen von Polen und Großbritannien die Charta nicht anerkennen.

Liturgischer Tanz

Bosnien. „Wir sind die Leute, die den Herrn loben. Wir sind die Leute, welche die Freude und den Glauben haben und den Herrn loben“. Zu diesem Text tanzt eine begeisterte Menge im bosnischen Marienwallfahrtsort Medjugorje unter Anleitung einer Klosterfrau. Die Webseite der Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt in einem Video die Frage: „Klatscht die Muttergottes wohl auch mit?“
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