Sonntag, 17. Februar 2008 07:59
Unentschlossen und verständnislos + Schamanin statt Exorzist + Beim Opus Dei + Unumkehrbar? + Ausdrückliche Genugtuung

Papst Benedikt XVI. hält eine Ansprache am Ende der diesjährigen Fastenexerzitien
Unentschlossen und verständnislosVatikan. Papst Benedikt XVI. hielt gestern zum Abschluß seiner jährlichen
Fastenexerzitien eine Ansprache. Dabei betonte er, daß der Apostel Petrus stets neu auf Jesus habe hören
müssen, um tiefer in das Geheimnis des Priestertums einzudringen. Wir müßten ihm darin nachfolgen.
Ferner erklärte der Papst, daß alle Gläubigen wie Petrus „unentschlossen und verständnislos“ für
die Pläne Gottes seien.
Schamanin statt ExorzistGroßbritannien. Unglückliche Mieter im Bezirk Durham
fühlten sich von Poltergeistern verfolgt. Weil die Polizei nichts finden konnte, bezahlten die Behörden
eine Frau mit angeblich übersinnlichen Kräften. Das berichtete die deutsche Webseite ‘n-tv.de’. „Dies
ist das erste Mal, daß wir so eine Maßnahme ergreifen mußten“, erklärte die Stadtverwaltung. Angeblich
vertrieb die Frau den Geist mit Hilfe von Engeln und eines Mediums erfolgreich.
Beim Opus DeiÖsterreich.
Die Dresdner Religionsphilosophin Hanna Barbara Gerl-Falkovitz wird am 7. März an den vom Opus Dei in
Wien veranstalteten „Währinger Kamingesprächen“ einen Vortrag halten. Titel: „Wird Gott wieder modern?
Aufstand gegen eine sinnentleerte Welt.“ Erst kürzlich hatte die Philosophin indirekt ein Diakonat der
Frau
gefordert.
Unumkehrbar?Vatikan. Das einzige Ziel auf dem Weg der Ökumene sei die volle und sichtbare
Einheit unter den Christen. Das erklärte der Präsident des päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal
Kasper, in einer Botschaft zum 60jährigen Bestehen des ‘Ökumenischen Rates der Kirchen’. Der ökumenische
Prozeß sei unumkehrbar. Der Kardinal glaubt, daß nicht nur die ökumenische Bewegung, sondern auch das
Mißtrauen dagegen wächst.
Ausdrückliche Genugtuung„Mit ausdrücklicher Genugtuung stellte Kardinal
Lehmann fest, daß sich die Nachfrage nach Gottesdiensten nach dem alten tridentinischen Ritus – sie werden
in lateinischer Sprache gehalten – in den deutschen Bistümern
in Grenzen halte.“
Aus einem Bericht der
Webseite des ‘Österreichischen Rundfunks’ vom 14. Februar über die Abschlußpressekonferenz zur Frühjahrsvollversammlung
der Deutschen Bischofskonferenz in Würzburg.