Sonntag, 17. Februar 2008 17:03
Der Kleine kann etwas bewegen
Wenn David gegen Goliath antritt, dann ist es durchaus möglich, daß der Sieger nicht von vornherein feststeht. Von Gernot Steier.
Ausgabe des Magazins der Partei "Die Christen".
Ausgabe des Magazins der Partei „Die Christen“.
(kreuz.net) Wie aus den Medien zu entnehmen war, ist es der Partei ‘Die Christen’ gelungen, in 20 von 21 Bezirken Niederösterreichs die für einen Antritt bei den Landtagswahlen notwendigen Unterstützungs- erklärungen zusammenzubekommen.

Lediglich in Bruck an der Leitha – südöstlich von Wien – hat’s nicht gereicht.

Wir können also in fast ganz Niederösterreich zur Wahl antreten. Ein großes Dankeschön an jeden einzelnen. Ein Vergelt’s Gott auch an jene, die rückmeldeten, keinen Wohnsitz in Niederösterreich zu haben und daher „nur“ beten können.

Wieder einmal durften wir erfahren, daß und wie sehr das Gebet uns trägt.

Wie in der Tageszeitung ‘Die Presse’ vom 11. Februar 2008 nachzulesen, hat unser Antreten bei der niederösterreichischen Landtagswahl bereits bewirkt, daß eine Beschlußfassung über die sogenannte Homo-Ehe bis nach der Wahl verschoben wird.

Die ÖVP befürchtet sonst – und wohl mit Recht –, zu viele Stimmen an uns zu verlieren.

Die SPÖ, die bisher gedrängt hat, zeigt nun auf einmal Verständnis und stimmt der Verschiebung zu.

Nach den Äußerungen des ÖVP-Justizsprechers zu einer möglichen Erweiterung des Lebensschutzes vor einigen Wochen ist dies nun innerhalb kurzer Zeit das zweite Beispiel dafür, daß es auch einer kleinen Partei möglich ist, politisch etwas zu bewirken.

Ich hoffe, damit auch jene überzeugen zu können, die zwar unsere Werte teilen, uns aber nicht wählen wollen, um „das christliche Lager“ nicht zu spalten.

Jede Stimme für uns ist ein Gewinn für das wirklich christliche Lager.

Setzen wir bei den Landtagswahlen am 9. März ein deutliches Zeichen. Zeigen wir, daß die Zahl derer, die sich wahrhaft christliche Politik wünschen, so groß ist, daß sie auch demokratisches Gewicht hat und endlich wieder ernst genommen werden sollte.

Lassen wir nicht zu, daß die Mächtigen über christliche Standpunkte hinweggehen, als ob es in unserem Land keine gläubigen Christen mehr gäbe. Melden wir uns zu Wort.

Freilich können ‘Die Christen’, deren Bekanntheitsgrad zwar täglich steigt, aber die immer noch viel zu wenige sind, das nur mit der Hilfe von Freunden tun.

Meine erste und vordringliche Bitte: Erzählt Freunden, Verwandten und Bekannten, von unserer Existenz!

Sagt es weiter, daß es nun – nicht zuletzt auch für Lebensschützer – wieder eine wählbare Partei gibt. Kämpfen wir gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder in diesem unserem Österreich.
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